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Fujitsu präsentiert Sechs-Meter-Fernseh-Gigant

Ein Mal im Jahr auf der Cebit wird der Weltrekord in Sachen Riesen-Glotze neu aufgestellt. Fujitsu wollte wohl nicht so lange warten und präsentiert in Japan einen sechs Meter langen Fernseher.

15.08.2007, 10:32 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

In diesem Fernseher würde der weiße Hai höchstpersönlich bequem Platz finden: Statt wie üblich auf die nächste Cebit zu warten, stellt Fujitsu bereits jetzt in Japan einen neuen Fernseher der Superlative vor. Zugegeben, für diesen beinahe sechs Meter messenden Giganten müsste das passende Wohnzimmer meist wohl erst noch gebaut werden und auf HD-Technik (High Definition) muss beim Super Frontech Vision LD zudem verzichtet werden.
Für Wohn-Säle
Der bisherige Träger des Titels "Größte Glotze der Welt" ist das LCD-TV von Sharp, das dieses Jahr auf der Cebit präsentiert wurde und immerhin auf beeindruckende 2,73 Meter Bildschirmdiagonale kommt. Damit kann das neue Fujitsu-Monster mit seinen 231 Zoll, umgerechnet rund 5,87 Meter, jedoch nicht verglichen werden.
Statt auf HD-LCD-Technik (Liquid Crystal Display) mit einer Auflösung von 4.096 x 2.160 Pixel wie bei Sharp, setzt der Super Frontech Vision LD auf eine Anzeige mit lediglich 512 x 288 LED-Pixel. Dadurch muss der Betrachter mindestens fünf Meter vom Bildschirm entfernt stehen, um ein klares Bild zu erhalten. Die geringe Auflösung wertet Fujitsu mit einer Darstellung von 16 Millionen Farben und einer Helligkeit von 5.000 Candela pro Quadratmeter auf.
Aufmerksamkeit garantiert
Wohnzimmertauglich machen die Mega-Mattscheibe auch ihre Anschlussmöglichkeiten, wie beispielsweise DVI. Jedoch kommt nicht nur das Gerät aus einer anderen Dimension, sondern auch der Preis: Digital World Tokyo zufolge müsste der betuchte Käufer schon die Kleinigkeit von umgerechnet rund 710.600 Euro auf den Ladentisch legen, wenn er künftig beim gemeinsamen Fußball schauen seine Freunde beeindrucken möchte. Aufmerksamkeit ist mit dem Super Frontech Vision LD in jedem Fall garantiert. Kein Wunder also, dass Fujitsu damit begonnen hat, die gigantische Glotze Werbe- und Bahnunternehmen sowie Großveranstaltern anzubieten.

(Aleksandra Leon)

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