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FTD: o2 will ins DSL-Geschäft

Können o2-Kunden bald ohne Telefonanschluss per DSL im Internet surfen?

31.10.2005, 11:36 Uhr
o2© Telefónica

Bei o2 geht es in diesen Tagen rund. Zunächst wurde gemeldet, dass der spanische Telefonriese Telefonica den britischen Konzern und damit auch das Deutschland-Geschäft übernehmen möchte, jetzt heißt es, dass o2 den Einstieg in das Festnetzgeschäft prüfe. Wie die Financial Times Deutschland (FTD) meldet, führe o2 bereits erste Gespräche.
o2 selbst hält sich zu der Meldung bisher bedeckt, ein Firmenkenner erklärte aber gegenüber der Zeitung: "o2 bastelt seit einigen Monaten an Konzepten für den Einstieg ins DSL-Geschäft". Die Versuche von o2, den Festenetzanbietern immer mehr Nutzer abzuringen, bekämen dadurch einen deutlichen Schub.
DSL ohne Telefonanschluss?
Großen Erfolg hat o2 bereits mit seinem Genion-Tarif, bei dem es neben einer Mobilfunkrufnummer auch eine eigene Festnetznummer umsonst dazu gibt. Über diese Nummer kann in einer "Homezone" zu Festznetzkonditionen telefoniert werden. Käme hierzu jetzt noch ein DSL-Anschluss, könnten o2-Kunden bei einem passenden Angebot – etwa mit DSL-Anschlüssen von QSC oder Telefonica - auf den Festnetzanschluss verzichten.
Schon heute können o2-Kunden ohne Telefonanschluss über das UMTS-Netz des Konzerns im Internet surfen. surf@home macht es möglich. Hierbei stellt ein spezieller UMTS-Router über das UMTS-Netz die Verbindung zum Internet her. Allerdings werden derzeit nur 384 kBit/s im Downstream erreicht. Bei DSL-Leitungen sind bis zu 6 Mbit, in ausgewählten Regionen Deutschlands sogar bis zu 20 Mbit/s möglich.

(Hayo Lücke)

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