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"FT": Nokia will Luxushandy-Tochter Vertu loswerden

Unter der Marke Vertu verkauft Nokia seit 1998 handgefertigte Edelhandys für eine exklusive Kundschaft. Nun soll die Luxussparte offenbar verkauft werden.

08.12.2011, 12:39 Uhr (Quelle: DPA)
Handy Telefonat© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Der schwächelnde Handy-Weltmarktführer Nokia erwägt laut einem Zeitungsbericht den Verkauf seiner britischen Luxushandy-Tochter Vertu. Das Geschäft könnte mehr als 500 Millionen Euro in die Kassen der Finnen spülen, berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf nicht genannte Insider.

Edelhandys im Ausverkauf

Nokia habe die US-Investmentbank Goldman Sachs mit dem Verkauf beauftragt. Der Prozess stehe zwar noch ganz am Anfang, allerdings hätten bereits Finanzinvestoren Interesse an Vertu bekundet, sagte der Zeitung eine mit dem Unternehmen vertraute Person. Sprecher von Nokia und Goldman Sachs wollten sich demnach bislang nicht äußern.

Nokia hatte Vertu 1998 gegründet, um in den lukrativen Markt für Luxushandys einzusteigen. Die handgefertigten Geräte können Preise von mehr als 200.000 Pfund (234.000 Euro) erreichen. In der Regel werden sie aus Edelmetallen und Saphiren gefertigt. Über eine spezielle Taste erreichen die Nutzer eines Vertu-Handys ein ganzes Team von Lifestyle-Managern und persönlichen Betreuern, dass ihnen in allen Lebenslagen beisteht. Die Sparte mit eigenständiger Führung gehört nicht mehr zum Kerngeschäft von Nokia.

(Christian Wolf)

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