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FrischFunk: Neuer Mobilfunkanbieter mit persönlichen Kundenberatern statt Call-Center

Der Hamburger Anbieter FrischFunk startet neu auf dem Mobilfunkmarkt. Punkten will FrischFunk mit einem persönlichen Kundenberater für jeden Kunden, der telefonisch per Direktwahl erreichbar ist. Zum Start stehen zwei Smartphone-Tarife im Vodafone-Netz zur Wahl.

11.11.2014, 14:21 Uhr
Handy Telefonat© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Mit FrischFunk ist am Dienstag ein weiterer Mobilfunkanbieter auf dem deutschen Markt gestartet. Das Angebot wird im Vodafone-Mobilfunknetz realisiert. Doch braucht Deutschland noch ein weiteres Unternehmen in diesem ohnehin stark umkämpften Bereich? Zumindest will das von den Geschäftsführern Thomas Hans und Jacques Mehde in Hamburg gegründete Unternehmen einiges anders machen als die Konkurrenz. Vor allem der Service soll im Vordergrund stehen. Statt mit anonymem Call-Center will FrischFunk mit einem individuellen Kundenservice punkten.

Persönlicher Kundenberater für jeden Kunden

Das Unterscheidungsmerkmal soll dabei ein eigener persönlicher Kundenberater für jeden Kunden sein. Der FrischFunk-Berater soll sowohl per E-Mail als auch telefonisch mit direkter Durchwahl für alle Fragen des Kunden rund um Vertrag, Handymodell oder Datenupgrade erreichbar sein. Regulär kostet dieser Service 1,99 Euro monatlich. Im Rahmen einer Einführungsaktion können Neukunden den individuellen Kundenservice während der gesamten Vertragslaufzeit kostenlos nutzen.

Zum Marktstart hält FrischFunk zunächst zwei Smartphone-Tarife bereit. An Einsteiger richtet sich der Tarif "Start 250" für 9,99 Euro monatlich. Inklusive sind 250 Freieinheiten für Gespräche sowie den SMS-Versand in alle deutschen Netze. Nach Verbrauch der Inklusiveinheiten berechnet FrischFunk pro Gesprächsminute bzw. SMS 9 Cent. Das Abhören der Mailbox schlägt mit 9 Cent pro Minute zu Buche. Mit an Bord ist außerdem eine Handy-Internet-Flat mit einem Datenvolumen von 250 Megabyte, das mobiles Surfen mit einer maximalen Geschwindigkeit von 7,2 Mbit/s erlaubt. Nach Verbrauch des Datenvolumens wird auf GPRS-Niveau gedrosselt.

AllNet-Flat für 19,99 Euro - Handy für 1 Euro dazubuchen

Als weiterer Tarif findet sich die AllNet-Flat "Top Flat" für 19,99 Euro im Monat. Statt Inklusiveinheiten hat der Anbieter hier gleich eine Flatrate in das deutsche Festnetz und alle deutschen Mobilfunknetze hineingepackt. Eine SMS lässt sich für 9 Cent versenden. Bei Bedarf läst sich eine SMS-Flat für 4,99 Euro monatlich hinzubuchen. Eine im Tarif enthaltene Handy-Internet-Flat kommt mit 500 MB Highspeed-Datenvolumen daher. Ins Netz geht es auch hier mit maximal 7,2 Mbit/s. Optional ist ein Datenupgrade auf 1,5 GB schnelles Datenvolumen für 9,99 Euro pro Monat hinzubuchbar. Die Anschlussgebühr in Höhe von 24,99 Euro entfällt sowohl bei der "Top Flat" als auch beim Tarif "Start 250". Die Mindestvertragslaufzeit beträgt jeweils 24 Monate.

Ein Handy lässt sich bei beiden Tarifen für 1 Euro dazu bestellen. Bei Buchung von "Start 250" stehen beispielsweise das Samsung Young, das Samsung E1200 oder das Emporia Eco zur Auswahl. Zur "Top Flat" gibt es entweder das Sony Xperia E1, das Samsung S3 mini oder das Wiko Bloom für 1 Euro.

Die FrischFunk-Mobilfunktarife selbst sind nicht sonderlich innovativ, ähnliche Angebote finden sich auch bei anderen Anbietern. Interessant erscheint aber der persönliche Kundenservice. Hier bleibt aber abzuwarten, wie FrischFunk eine schnelle Erreichbarkeit der Kundenberater bei steigenden Kundenzahlen ermöglichen will.

Nach Angaben des neuen Anbieters sollen bis zum Jahresende weitere Tarife hinzukommen. Detaillierte Informationen und Bestellmöglichkeiten finden sich online auf der Homepage von FrischFunk.

(Jörg Schamberg)

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