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freenet will Wachstumskurs beibehalten

freenet mit insgesamt 8,6 Millionen Kunden zum Jahresende 2004, darunter 270.000 Neukunden im Segment der DSL-Zugänge.

22.02.2005, 14:09 Uhr
Internet© Daniel Fleck / Fotolia.com

freenet gibt heute aktuelle Kundenzahlen bekannt und wagt einen Blick in die Glaskugel. So erwartet der Provider aus Hamburg für 2005 weiterhin starkes Wachstum. Beim Umsatz prognostiziert der Vorstand einen Anstieg von 471,6 Millionen Euro in 2004 auf über 650 Millionen Euro in 2005. Dieser substanzielle Zuwachs wird der Übernahme des Mehrwertdienste- und Call-by-Call-Geschäfts der Talkline-Gruppe zu verdanken sein, die dafür noch im 1. Quartal 2005 erfolgreich über die Bühne gebracht werden muss.
Neue Kundenzahlen
Die Gesamtkundenzahl des Unternehmens erhöhte sich im Jahresverlauf um 1,6 Millionen von 7,0 Millionen auf 8,6 Millionen. Dabei konnte freenet 430.000 neue Vertragskunden in den Bereichen DSL, Preselection-Telefonie und Portalgeschäft gewinnen. Das DSL-Segment wuchs im Jahresverlauf um 270.000 Neukunden.
Als weitere Wachstumssäule entwickelte sich nach Unternehmensangaben die Sprachtelefonie. Besonders stark zugelegt habe dabei das Call-by-Call-Geschäft: Seit der Übernahme des Festnetzgeschäftes von mobilcom im zweiten Quartal 2003 sei die Zahl der Kunden in diesem Segment um 2,4 Millionen auf 4 Millionen Ende Dezember 2004 gestiegen. Auch bei den Preselection-Kunden seien im Jahresverlauf 2004 Zuwächse von rund 100.000 Kunden zu verzeichnen gewesen.
Umsatzziel 2008: 1 Milliarde
Den EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) für 2005 prognostiziert das Unternehmen zwischen 125 und 140 Millionen Euro. Dabei sei zu berücksichtigen, dass freenet in 2005 Mehraufwendungen von 30 Millionen Euro gegenüber 2004 plant - für Vertrieb und Marketing vor allem im DSL- und Preselection-Bereich. Mittelfristig - spätestens 2008 - geht die freenet.de AG von einem Umsatzziel von über 1 Milliarde Euro bei einer Vorsteuermarge von 17-20 Prozent aus.
Der Vorstand will der Hauptversammlung die erstmalige Ausschüttung einer Dividende von 0,35 Euro pro Aktie vorschlagen. Dies sei der erste Schritt einer langfristigen Dividendenpolitik, bei der in der Regel rund ein Drittel des Konzerngewinns an die Aktionäre ausgeschüttet werden soll.

(Tobias Capangil)

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