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freenet will Film-Fans verwöhnen

Vorstandschef Eckhard Spoerr kündigt noch für das Jahr 2005 einen Video-on-Demand-Dienst an.

05.01.2005, 11:20 Uhr
Netzwerk© TheSupe87 / Fotolia.com

Auf geht's in den Kampf: Die freenet.de AG, die hierzulande in erster Linie als Internetanbieter auftritt, will noch in diesem Jahr auch auf dem Markt der Video on Demand-Anbieter einsteigen. Die Konkurrenten T-Online und Arcor verfügen bereits über ein solches Angebot. Gegenüber dem Handelsblatt sagte freenet-Chef Eckhard Spoerr: "Wir verhandeln mit großen Inhalte-Anbietern um die Filmrechte."
Stream oder Download?
Unklar ist noch, ob die Filme per Stream auf die Monitore der Nutzer übertragen werden oder möglicherweise sogar ein Download möglich sein wird. Bei T-Online werden die Streifen hauptsächlich zur Miete ins Internet gestellt. Den Filmverleihern sei es wichtig, dass sie gegen illegale Kopien geschützt seien, heißt es. Rund 32.000 Filme werden pro Monat bei T-Online verkauft.
Analysten sehen die Chancen von Video on Demand aber eher skeptisch. Vorerst sollen bei keinem Anbieter Umsatz- und Ergebnissprünge zu erwarten sein. Vielmehr wird der Filmverleih über das Internet als "netter Zusatzdienst" angesehen.
DSL-Kampf geht weiter
Der Hauptkriegsschauplatz im Jahr 2005 bleibe der Kampf um die DSL-Kunden. freenet habe dabei immer noch das Problem, dass ein Großteil seiner Internet-Kunden den Dienst nur im Call-by-Call-Verfahren nutze und nicht vertraglich an das Unternehmen gebunden sei. Es bleibt abzuwarten, ob der giftgrüne Provider hier ein Umdenken bei seinen Nutzern bewirken kann.

(Hayo Lücke)

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