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Freenet tritt Initiative für sichere E-Mails bei

Nach der Deutschen Telekom und United Internet will auch freenet die E-Mail seiner Kunden per SSL verschlüsseln.

23.09.2013, 08:43 Uhr (Quelle: DPA)
Internet© Daniel Fleck / Fotolia.com

Der Mobilfunk- und E-Mail-Anbieter Freenet wird der deutschen Brancheninitiative für sicheren Mailversand beitreten. Das Unternehmen will nach der Deutschen Telekom und United Internet drittes Mitglied bei "E-Mail made in Germany.

Zunächst keine offizielle Bestätigung

Damit verpflichtet sich Freenet, den Mailverkehr seiner Nutzer mit einem sogenannten SSL-Protokoll zu verschlüsseln und die Daten in sicheren Rechenzentren zu speichern. United Internet und Telekom bestätigten den Beitritt von freenet am Montag. "Mit dem Beitritt freenets ist nun auch die Nummer vier der deutschen Mail-Provider dem Verbund beigetreten und erweitert die Reichweite des Netzwerks. Für über zwei Drittel der deutschen Internet-Nutzer ist damit die Kommunikation im Mailverbund "E-Mail made in Germany" möglich", heißt es in einer Unternehmensmitteilung der Telekom.

Die Telekom und United Internet mit den Marken GMX und Web.de hatten die Initiative vergangenen Monat als Reaktion auf die Enthüllungen des ehemaligen US-Geheimdienst-Mitarbeiters Edward Snowden ins Leben gerufen. Damit wollen die Konzerne einer wachsenden Verunsicherung bei Nutzern über die Sicherheit ihrer E-Mails und Daten entgegentreten.

"Wir begrüßen die Initiative E-Mail Made in Germany ausdrücklich und freuen uns, dass der jetzt zu Stande gekommene breite Konsens einem großen Nutzerkreis zu Gute kommt. Für die freenet ist die Bereitstellung von Verschlüsselungsstandards wie TLS / SSL und Speicherung der Daten in einem nationalen Rechenzentrum nach deutschem Recht bereits seit zehn Jahren Routine", erklärt Christoph Vilanek, Vorstandsvorsitzender der freenet AG.

(Hayo Lücke)

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