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Freenet bietet Fax und Fernabfrage

Die Grenzen verschwimmen: Mails kommen übers Telefon und Fonanrufe landen auf dem webbasierten Anrufbeantworter. Solches und mehr findet sich jetzt im Freenet-Portfolio für zahlende E-Mail-Kunden.

29.08.2009, 13:01 Uhr
Datenverkehr© Julien Eichinger / Fotolia.com

Neues bei freenet. Der Telekommunikations-Konzern nimmt sich seinem Portal-Geschäft an und wirbt verstärkt um zahlende E-Mail Kunden. In den Tarifen Mail Plus und Mail Power stehen ab sofort ein webbasierter Anrufbeantworter und eine Fax-Option zur Verfügung. Außerdem können Sprachnachrichten per Fernabfrage abgerufen werden, so der Provider.
E-Mailabfrage über Telefon
Der Anrufbeantworter lässt sich nicht nur für Sprachmeldungen, sondern auch für Telefonanrufe nutzen. Eine einfache Rufumleitung soll es möglich machen. Gleiches gilt für Termine und Aufgaben im freemail-Kalender. Und auch andersherum funktioniert die Kommunikation, so die Büdelsdorfer: Wer vorübergehend ohne Internet-Anschluss auskommen muss, kann sich neue und ältere E-Mails am Telefon vorlesen lassen.
Außerdem können die Nutzer unbegrenzt Faxe empfangen und bis zu 25 beziehungsweise 50 Faxe im Monat selbst abschicken. Eingehende Faxe landen zugleich als PDF–Dokument und als Tondatei im Posteingang.
Die Faxe lassen sich über Webmailer absenden. Wahlweise steht auch eine kostenlose Drucker-Software zur Verfügung. Damit kann ein Dokument direkt via Druckmenü auf die Fax-Reise gehen.
Freemail-Nutzer sitzen im "Aus"
Die Freemail-Nutzer bleiben jedoch außen vor. Die neuen Bonbons stehen nur in den kostenpflichtigen Tarifen Mail Plus und Mail Power zur Verfügung. "Plus" kostet 2,49 Euro pro Monat, 25 Faxe inklusive. "Power" kostet monatlich 3,99 Euro und hat 50 Faxe im Gepäck.

(Dorothee Monreal)

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