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Fragestunde mit Facebook-Chef: Mark Zuckerberg stellt sich den Fragen der Nutzer

Der Chef hat ein Ohr für seine Leute - und jetzt auch für alle Internet-Nutzer. Am kommenden Donnerstag, 22 Uhr, stellt sich der Gründer des Riesen-Netzwerks den Fragen der Facebook-Freunde und -Feinde im Live-Stream.

04.11.2014, 08:01 Uhr
Facebook © Facebook

Facebook-Gründer und Internet-Gigant Mark Zuckerberg neigt sein Ohr am kommenden Donnerstag, um des Volkes Stimme zu vernehmen. Auf seiner Facebook-Seite hat er unter dem Titel "Q&A with Mark" eine Frage-Stunde für 22 Uhr deutscher Zeit angekündigt. Der Boss verspricht, in dieser Stunde "so viele Fragen wie möglich" zu beantworten.

Vom Dislike-Button bis zum Zuckerberg-Gehalt

Der Countdown läuft: Noch können die Internet-Anwender posten, was ihnen auf dem Herzen liegt, oder die Fragen anderer Nutzer mit dem "Like It" Button bestätigen, um ihnen Nachdruck zu verleihen. Seiner Facebook-Seite zufolge hat Zuckerberg jeden Freitag ein offenes Ohr für seine Mitarbeiter und nutzt die Kritik, Ideen und Vorschläge, um die Plattform zu verbessern und zu erweitern. Jetzt soll auch die große weite Internet-Welt zum Zug kommen.

Kritische Fragen wie "Warum gibt es keinen Disklike-Button" könnten endlich geklärt werden. Oder warum das Netzwerk seine Nutzer zwingt, den Facebook-Messenger zu installieren und ob die Privateinstellungen im Profilbereich absichtlich kompliziert versteckt werden. Mehrheitlich dürften jedoch Allerweltsfragen aufs Tapet kommen, vom Lieblings-Brotaufstrich des Netz-Moguls bis hin zu seinem Monatsverdienst. Aktuell nutzen aktuell 1,35 Milliarden Anwender monatlich das Netzwerk. Wenn nur ein Bruchteil an der Fragestunde teilnimmt, dürfte auf der Seite ziemlich viel Traffic herrschen. Denn die Fragestunde wird sowohl als Live-Stream übertragen als auch hinterher als Video gezeigt.

Fragen unter der Gürtellinie werden voraussichtlich gleich geblockt. Ob auch Spaßfragen beantwortet werden, wird sich zeigen. So fragt ein Nutzer, warum die Veranstaltung "Q&A with Mark" heißt. "Question Mark" (engl: Fragezeichen) sei doch viel griffiger. Wir sind gespannt auf die Antwort.

(Dorothee Monreal)

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