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fonlos: Berliner Startup bietet Smartphones zum Mieten

Das Berliner Startup fonlos bietet Smartphones zum Preis ab 8 Euro pro Tag als Mietgeräte an. Die aktuelle Auswahl umfasst das iPhone 4S, das Samsung Galaxy S3 sowie das Nokia Lumia 925.

17.03.2014, 17:10 Uhr
Handy Telefonat© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Wenn das Smartphone plötzlich den Dienst versagt und für die Reparaturzeit kein Ersatz in der Schublade liegt, bleibt mitunter nur der Griff zum Billig-Handy aus dem Elektronikmarkt. Die bloße Erreichbarkeit ist damit zwar gesichert, auf gewohnte Zusatzfunktionen wie Apps oder mobiles Internet muss aber verzichtet werden. In diese Lücke drängt nun das Berliner Startup fonlos. Das Unternehmen bietet aktuelle Smartphone-Modelle als Mietgeräte.

Zunächst nur in Berlin

Nutzen lässt sich der Dienst bislang ausschließlich in Berlin. Zur Auswahl stehen prinzipiell die Betriebssysteme Android, iOS sowie Windows Phone. Aktuell lassen sich lediglich drei Geräte leihen: Apple iPhone 4S, Samsung Galaxy S3 und Nokia Lumia 925. Die Preise beginnen modellabhängig bei 8 bis 10 Euro pro Tag – drei Tage mit dem iPhone 4S kosten dabei zum Beispiel 30 Euro, für Galaxy S3 und Lumia 925 fallen im gleichen Zeitraum 25 beziehungsweise 22 Euro an. Jedes Smartphone kommt inklusive Zubehör, bestehend aus Schutzcase, SIM-Karten-Adapter, Lade- und Datenkabel sowie Anleitung zum Zurücksetzen des Gerätes vor der Rückgabe.

Bei längeren Mietzeiten gewährt fonlos zweistellige Rabatte auf den Tagespreis. So berechnet der Anbieter für vier Wochen Smartphone-Leihe lediglich zwischen 94 und 120 Euro. Generell hinzu kommt allerdings eine recht hohe Kaution von 250 Euro pro Gerät, die innerhalb von zwei Wochen nach der Rückgabe erstattet wird. Treten während der Mietzeit Schäden auf, behält fonlos laut AGB die gesamte Summe oder einen Teil als Kompensation ein. Leider wird nicht näher aufgeführt, welche Beschädigungen wie verrechnet werden.

Bis 15 Uhr Zustellung am selben Tag

Wird das Miet-Phone vor 15 Uhr gebucht, erfolgt die Zustellung innerhalb Berlins noch am selben Tag. Für die persönliche Lieferung zum Kunden berechnet fonlos 10 Euro extra; die Selbstabholung ist hingegen gratis. Weitere Gebühren werden für die Zahlung fällig. Diese kann entweder vorab mit PayPal oder bei Übergabe mit EC- beziehungsweise Kreditkarte erfolgen, wobei jeweils 2 respektive 1 Prozent des Gesamtbetrages zusätzlich als Bearbeitungspauschale anfallen.

Wer die vereinbarte Mietdauer überzieht, wird ebenfalls zur Kasse gebeten: Ab dem 2. Tag steht der doppelte Tagespreis auf der Rechnung; ab dem 4. Überziehungstag verlangt das Unternehmen den vierfachen Betrag. Weitere Details finden sich auf der Anbieter-Homepage.

(Christian Wolf)

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