CES 2019

FoldiMate faltet Wäsche automatisch

Wird das lästige Wäschefalten bald automatisch erledigt? Auf der aktuellen CES in Las Vegas wird ein Prototyp des FoldiMate zu sehen sein. Das Gerät kann Hemden, Hosen und mehr automatisch und schnell zusammenfalten.

FoldiMate© FoldiMate Inc.

Las Vegas - Der Trend zur Automatisierung und Digitalisierung des eigenen Heims nimmt weiter zu. Staubsauger-Roboter gibt es bereits seit Jahren, in immer mehr Haushalten lassen sich Beleuchtung, Heizung und Entertainment-Geräte per Sprachassistenten wie Alexa steuern. Auf der am 8. Januar 2019 startenden Consumer Electronic Show (CES 2019) in Las Vegas wird unter anderem auch der weiterentwickelte Prototyp von "FoldiMate" des gleichnamigen kalifornischen Start-Ups zu sehen sein: Ein Gerät, das automatisch Hemden, Hosen und weitere Wäsche faltet. Darüber berichtete unter anderem Golem.de. Ganz neu ist der faltende Automat jedoch nicht: Ein Prototyp des FoldiMate war bereits erstmals auf der CES 2017 zu sehen.

FoldiMate soll eine Waschladung Wäsche in fünf Minuten falten

Der ein wenig einem Drucker ähnelnde FoldiMate ist nicht kompakt und beansprucht mit einer Höhe von 125 Zentimetern, einer Breite von 60 Zentimetern sowie einer Tiefe von 70 Zentimetern einiges an Platz. Nach Herstellerangaben soll das lästige Falten von Wäsche dank FoldiMate kinderleicht und erheblich schneller erledigt sein. Laut Unternehmen soll das Gerät eine Waschladung Wäsche innerhalb von rund fünf Minuten falten können.

Zu faltende Hemden, T-Shirts, Hosen und mehr müssen lediglich oben in das Gerät geschoben und in dortige Halterungen eingehakt werden. Sie werden automatisch in das Gerät gezogen und lassen sich dann in einer Öffnung unten am Gerät gefaltet wieder entnehmen. Geeignet sei sowohl Kleidung in Kindergröße als auch bis hin zur Größe XXL. Neben Handtüchern sollen sich auch Kissenbezüge falten lassen.

Preis von knapp 1.000 US-Dollar für FoldiMate

Doch zum Schnäppchenpreis wird der FoldiMate nicht erhältlich sein. Der Hersteller hat aktuell einen Preis von 980 US-Dollar angepeilt, dieser könne zum für Ende 2019 anvisierten Marktstart aber auch noch höher liegen. Der Start werde zunächst in den USA erfolgen und dann je nach Nachfrage auch international. Angesichts des Preises dürfte die Lösung für viele Verbraucher ohnehin zu teurer und eher für den gewerblichen Einsatz von Interesse sein.

Jörg Schamberg

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