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Firefox OS startet in zunächst neun Ländern

Alcatel und ZTE werden die ersten Smartphones auf Basis von Firefox OS ausliefern. LG und Huawei werden im Laufe des Jahres folgen.

24.02.2013, 18:57 Uhr
SMS© TristanBM / Fotolia.com

Mozilla wird im Laufe der nächsten Wochen erste Smartphones auf Basis des neuen mobilen Betriebssystems Mozilla OS zur Verfügung stellen. Wie am Sonntag in Barcelona auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona verraten wurde, werden Alcatel und ZTE die ersten Hardware-Partner sein, die ein Firefox-Smartphone zur Verfügung stellen. Voraussichtlich zur Jahresmitte soll es losgehen. Huawei und LG werden zu einem späteren Zeitpunkt im Laufe des Jahres mit eigenen Smartphones folgen.

Bisher 17 Mobilfunk-Partner

Das offene Ökosystem wird in einer ersten Welle in neun Ländern eingeführt: Brasilien, Kolumbien, Ungarn, Mexiko, Montenegro, Polen, Serbien, Spanien und Venezuela. Weitere Märkte sollen in Kürze bekannt gegeben werden. Zu den insgesamt 17 Mobilfunk-Netzpartnern zählen unter anderem auch Telefónica und die Deutsche Telekom.

Wie am Sonntag im Vorfeld des MWC verraten wurde, spielt die tiefe Integration von Facebook- und Twitter-Funktionen bei allen Firefox-Smartphones eine wesentliche Rolle. Qualcomm will mit speziellen Snapdragon-Prozessoren dafür sorgen, dass eine schnelle, flüssige Performance gewährleistet ist. Über den Firefox Marketplace wird es möglich sein, Apps auf die Smartphones zu laden. Der Browser ist die Umgebung, in der sich alle Apps und Webseiten befinden. Unterstützt werden ausschließlich Anwendungen, die in den bekannten Websprachen, allen voran HTML5, geschrieben werden.

Deutsche Telekom bringt Firefox-Smartphone nach Europa - aber nicht nach Deutschland

Die Deutsche Telekom wird nach eigenen Angaben der erste Mobilfunknetzbetreiber sein, der im Sommer in Europa ein Firefox-Smartphone (von Alcatel) zur Verfügung stellen wird. Allerdings nicht in Deutschland, sondern in Polen. Weitere Länder in Osteuropa sollen im Laufe des Jahres folgen. Ziel sei es, mehr Wettbewerb im Markt und mehr Auswahl für den Kunden zu schaffen.

Zielmärkte von Firefox OS sind vor allem Schwellenländer wie Brasilien und Indien, wo sich die Menschen die teuren Smartphones der Marktführer kaum leisten können. Konkrete Preise wurden am Sonntag noch nicht verraten.

(Hayo Lücke)

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