Security

Firefox 3.6.2: BSI warnt, Mozilla stopft kritische Lücke

Mozilla hat das Sicherheits-Update auf die nächste Firefox-Version vorgezogen und eine Woche vor dem Zeitplan veröffentlicht. Der Grund ist eine kritische Lücke.

Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Nachdem das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, BSI, vor der Nutzung des Internet Explorer warnte, ist nun die beliebte Alternative Firefox an der Reihe. Über das Projekt Bürger-CERT hatte das Amt eine Warnung herausgegeben, die einen Umstieg auf einen anderen Browser empfiehlt. Schuld ist eine Sicherheitslücke, die Mozilla nun geschlossen hat.

System gefährdet

Ursprünglich war das nächste Sicherheits-Update und somit die Version 3.6.2 für den 30. März geplant, jetzt hat Mozilla den Patch aber eine Woche vorgezogen. Die Schwachstelle hatte der Sicherheitsexperte Evgeny Legerov von Intevydis entdeckt, Secunia veröffentlichte dazu einen entsprechenden Sicherheitshinweis. Es handele sich um eine kritische Lücke im Firefox 3.6, die einem Angreifer aufgrund eines Ganzzahl-Überlaufs ermögliche, den Browser zum Absturz zu bringen und schädlichen Code auf das System des Nutzers zu übermitteln und auszuführen. Frühere Versionen sind nicht betroffen. Nun wurde das Leck außerplanmäßig gestopft, eine Release Candidate Version inklusive Patch steht schon seit ein paar Tagen bereit.

Neben der kritischen Lücke haben die Entwickler noch weitere Probleme behoben. In den Release Notes erwähnen sie noch einige kleinere sicherheitsrelevante Fehler, auch die Stabilität wurde weiter verbessert.

Umgehend aktualisieren

Der Firefox in der aktuellen Version 3.6.2 steht ab sofort über die Mozilla Website zum Download bereit. Allen bestehenden Firefox-Nutzern empfehlen die Entwickler ein sofortiges Update über den Menüpunkt Hilfe → Nach Updates suchen.

(Saskia Brintrup)

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