Security

Firefox 27 und Firefox 27 für Android: Updates für den Mozilla-Browser

Mozilla hat Version 27 seine Firefox-Browsers für Desktop und Android veröffentlicht. Neben einigen Verbesserungen werden zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen, vier davon haben die Einstufung "kritisch".

05.02.2014, 12:01 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Mozilla hat neue Versionen des Firefox-Browsers für Desktop-Computer und mobile Android-Geräte veröffentlicht. Das Update auf Firefox 27 schließt jeweils zahlreiche Sicherheitslücken und bringt einige Verbesserungen.

Unterstützung für mehrere Social-Media-Konten

Neu in der Desktop-Variante ist die Erweiterung der Firefox-Schnittstelle für Soziale Netzwerke. War es bisher lediglich möglich, einen einzigen Social-Media-Account in Firefox einzubinden, um während des Surfens in einer Seitenleiste über neue Nachrichten oder Chat-Anfragen informiert zu werden, lassen sich nun mehrere Konten gleichzeitig einrichten. Darüber hinaus verbessert Firefox 27 die Sicherheit bei der verschlüsselten Kommunikation mit Websites und nutzt ab sofort automatisch die Protokolle TLS 1.1 sowie TLS 1.2, wenn dies vom Server unterstützt wird. Auch versteht sich der Mozilla-Browser nun mit Version 3.1 des SPDY-Netzwerkprotokolls.

Sowohl in der Desktop- als auch Mobilversion gestopft haben die Entwickler außerdem 13 Sicherheitslecks, darunter vier Schwachstellen mit der Einstufung "kritisch". In Firefox für Android wurde des Weiteren ein Fehler behoben, in dessen Folge sich mit Android 4.4 im Browser keine Flash-Inhalte abspielen ließen. Darüber hinaus ist die mobile Variante nun ebenfalls in Litauisch, Slowenisch, Thai sowie südafrikanischem Englisch verfügbar und unterstützt standardmäßig Datenübertragungen mit TLS 1.1 und TLS 1.2. Um die Lesbarkeit von Texten zu verbessern, wurde "Clear Sans" als neue Standardschriftart eingeführt. Weitere Details zu den Änderungen sind über die Release Notes abrufbar.

Firefox für Windows, Mac OS und Linux kann kostenfrei über die Mozilla-Homepage heruntergeladen werden. Bestandsinstallationen werden automatisch im Hintergrund aktualisiert. Gleiches gilt für die Android-Ausführung, die außerdem im Google-Play-Store zum Download bereit steht.

(Christian Wolf)

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