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Firefox 21 sammelt viele Daten – wenn du willst

Mozilla hat am 14. Mai eine neue Version des Firefox-Browsers veröffentlicht. Im neuen Firefox 21 können über die Social API nun mehr soziale Netzwerke Status-Updates oder Messenger in einer Sidebar einblenden.

15.05.2013, 11:16 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Mozilla hat am 14. Mai eine neue Version des Firefox-Browsers veröffentlicht. Im neuen Firefox 21 können über die Social API nun mehr soziale Netzwerke Status-Updates oder einen Messenger in einer Sidebar einblenden. Facebook hat diese Möglichkeit bereits seit letztem Jahr, neu hinzugekommen sind Cliqz, Mixi und msnNOW.

Do-Not-Track-Funktion erlaubt das Tracken

Die anderen neuen Funktionen machen Firefox zu einem Datensammler, geben dem Nutzer aber die Kontrolle darüber. Die Do-Not-Track-Funktion (DNT) hat jetzt eine dritte Einstellung erhalten, über die sich explizit das Tracken erlauben lässt. Mit den über das eigene Surfverhalten gesammelten Daten lässt sich dann die Werbung personalisieren und somit auch angenehmer gestalten.

Wer sich dafür entscheidet, Werbung nicht auszublenden, da sich fast alle Nachrichtenportale darüber finanzieren, kann auf diese Weise weniger genervt werden. Auch onlinekosten.de unterstützt die Initiative vieler deutscher Verlage, die die Nutzer von Adblock Plus aufgerufen hat, den Werbeblocker auf solchen Angeboten zu deaktivieren.

Auf dem Weg zur Selbstoptimierung

Der Firefox 21 beginnt auch, sich selbst zu analysieren, um in einer späteren Version sich selbst zu optimieren. Dafür hat Mozilla eine frühe Version des Firefox Health Report (FHR, Firefox-Statusbericht) eingebaut. Gemessen werden unter anderem die Startzeit und die Anzahl der Crashs. Die Daten werden zur weiteren Analyse an Mozilla geschickt. Die Funktion kann allerdings vom Nutzer deaktiviert werden. In einem ersten Schritt gibt der Firefox 21 bereits Tipps, wie sich die Startzeit verbessern lässt.

Auch das E-Mail-Programm Thunderbird hat ein paar Updates erfahren. Die Version 17.0.6 schließt einige Sicherheitslücken, darunter drei kritische und drei, die als hoch eingestuft werden. Zudem unterstützt der Thunderbird nun die Twitter-API 1.1.

(Peter Giesecke)

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