Security

FireEye: Kritisches Leck in Internet Explorer 10 entdeckt - wird bereits ausgenutzt

Das US-Sicherheitsunternehmen FireEye hat in Microsoft Internet Explorer 10 eine kritische Schwachstelle entdeckt, die bereits ausgenutzt wird. Ein Update auf Internet Explorer 11 kann Abhilfe schaffen.

14.02.2014, 16:02 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Nach dem Patchday ist vor dem Patchday: Gerade erst hatte Microsoft diverse Schwachstellen in verschiedenen Software-Produkten behoben, da zwingt schon das nächste Leck zum Handeln. Die vom US-Sicherheitsunternehmen FireEye entdeckte kritische Lücke in Internet Explorer 10 wird bereits ausgenutzt. Microsoft bestätigte gegenüber dem US-Magazin "Computerworld" die Existenz des Bugs, nannte aber noch keine Details zu Gegenmaßnahmen.

Abhilfe ist möglich

Auch Version 9 des Microsoft-Browsers soll betroffen sein. Um eine Attacke erfolgreich auszuführen, wird zudem Adobe Flash benötigt. Bisher beobachtete Angriffe erfolgen im Drive-by-Verfahren, d. h. das System des Nutzers wird ohne eigenes Zutun beim Besuch einer präparierten Website mit Malware infiziert. Schutz bietet laut FireEye das Update auf die aktuelle Version Internet Explorer 11 oder die Installation des Microsoft Experience Mitigation Toolkits (EMET), das kostenlos bei Microsoft erhältlich ist.

(Christian Wolf)

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