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Finanzministerium warnt vor E-Mail-Betrug

Das Bundesfinanzministerium warnt vor gefälschten E-Mails mit sogenannten Änderungsbescheiden an die Steuerbehörden. Die Betrüger haben es auf Kreditkarten- und Kontodaten abgesehen.

09.05.2011, 14:01 Uhr (Quelle: DPA)
Datenverkehr© Julien Eichinger / Fotolia.com

Das Bundesfinanzministerium warnt vor gefälschten E-Mails mit sogenannten Änderungsbescheiden an die Steuerbehörden. Seit dem Wochenende versuchten Betrüger, per E-Mail an Konto- und Kreditkarteninformationen von Steuerzahlern zu gelangen. Sie geben sich nach Angaben des Ministeriums vom Montag als "Bundesministerium der Finanzen" aus und behaupten, die betroffenen Bürger hätten zu viel Einkommensteuer gezahlt.

Nicht reagieren und sofort löschen

Um diese zurückzuerhalten, solle ein in der E-Mail angehängtes Antragsformular ausgefüllt werden. Darin müssten unter anderem Angaben zu Kontoverbindung und Kreditkarte sowie Passwort angegeben werden. Das Antragsformular könne aber nur online ausgefüllt werden - Nachfragen würden nicht per Telefon beantwortet.

Das Finanzministerium warnte, auf solche oder ähnliche E-Mails zu reagieren. Änderungsbescheide würden nicht per Mail verschickt und Kontoverbindungen nie in dieser Form abgefragt. Zuständig für Änderungen von Steuerbescheiden und für die Abgabe von Steuererklärungen ist zudem nicht das Bundesministerium der Finanzen, sondern das jeweils zuständige Finanzamt.

(Christian Wolf)

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