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Festplatte mit sieben Terabyte entwickelt

Entwickler von Fujitsu haben in Japan eine Festplatte entwickelt, die satte sieben Terabyte Daten fasst.

07.12.2006, 09:31 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Japanische Ingenieure von Fujitsu haben eine Festplatte mit einer Speicherkapazität von satten sieben Terabyte entwickelt. Das berichtet das Online-Magazin The Inquirer. Möglich wurde der gewaltige Sprung durch Anwendung der Techniken "Perpendicular Magnetic Recording" (PMR) und "Thermal Assisted Magnetic Recording" (TAMR).
Spezielle Thermo-Technik
Das von Fujitsu selbst entwickelten TAMR erhitzt die Stelle auf der Festplatte, an der ein neuer Dateneintrag gemacht werden soll. Ein mit spezieller optischer Technik ausgestatteter Lese- und Schreibkopf der Festplatte soll den erwärmten Punkt schneller und auch exakter finden können als es bei heutigen Techniken der Fall ist - selbst bei sehr hoher Datendichte.
Die Technik erlaubt es Fujitsu, die Festplatte mit einer erheblich höheren Datendichte zu beschreiben, was wiederum die große Speicherkapazität ermöglicht. Bis Festplatten mit solch hohen Datenspeichern marktreif werden, wird es aber wohl noch einige Jahre dauern. Für das kommende Jahr wurden zunächst Datenträger mit einem Terabyte angekündigt.
100 Gigabyte auf 1,8 Zoll
Auch die Entwicklung von Platz sparenden Festplatten geht unterdessen weiter voran. Toshiba hat jetzt einen 1,8 Zoll großen Datenträger mit einem 100 Gigabyte großen Speicher vorgestellt. Die Festplatte mit Bezeichnung MK1011GAH ist noch rund zehn Prozent kleiner als die erste Generation von 1,8-Zoll-Festplatten und verfügt über einen acht Megabyte großen Cache. Die Disk ist mit einer LIF-Schnittstelle (Low Insertion Force) ausgerüstet und arbeitet mit 4.200 Umdrehungen pro Minute. Die Festplatte soll rund 59 Gramm wiegen und ab kommenden Januar an Hersteller ausgeliefert werden.

(Filip Vojtech)

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