Security

Februar-Patchday: Microsoft liefert zwölf Updates aus

Microsoft hat zum Februar-Patchday zwölf Sicherheitsupdates ausgeliefert. Fünf Flicken schließen "kritische" Schwachstellen, sieben weitere werden als "wichtig" eingestuft.

12.02.2013, 23:11 Uhr
Microsoft© Microsoft

Wie im Vorfeld angekündigt, hat Microsoft zum Februar-Patchday zwölf Sicherheitsupdates veröffentlicht. Fünf Flicken beheben "kritische" Schwachstellen in Windows, Internet Explorer und Microsoft Exchange, sieben wurden als "wichtig" eingestuft und schließen Lücken in Windows, Office, .NET Framework und Microsoft Server Software. Insgesamt werden 57 Lecks gestopft.

Lücken wurden bislang nicht ausgenutzt

Microsoft zufolge sind bislang keine Fälle bekannt, in denen eine der Sicherheitslücken ausgenutzt wurde. Erfolgreiche Attacken auf die als "kritisch" klassifizierten Bugs würden es ermöglichen, beliebigen Programmcode einzuschleusen und auszuführen. Dafür genügt es, dass der Nutzer eine manipulierte Website besucht oder präparierte Dateien beziehungsweise Dokumente öffnet. Die übrigen Schwachstellen erlauben die Ausweitung von Benutzerrechten oder erleichtern Denial-of-Service-Angriffe (DoS).

Im Rahmen des Patchdays ebenfalls ausgeliefert wird ein Fix für Adobe Flash in Internet Explorer 10, mit dem ein akutes Sicherheitsproblem der Software-Komponente behoben wird. Sämtliche Updates werden automatisch via Windows Update heruntergeladen und installiert. Weitere Informationen bietet die Bulletin-Zusammenfassung für Februar im Microsoft Security TechCenter.

(Christian Wolf)

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