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FCC will 300 Gigabit pro Sekunde für US-Flugzeuge

Die FCC hat am Donnerstag vorgeschlagen, ein 500 Megahertz breites Frequenzband dafür zu nutzen, Flugzeuge vom Boden aus mit 300 Gigabit pro Sekunde online zu bringen.

10.05.2013, 18:01 Uhr
Paar mit Laptop© Syda Productions / Fotolia.com

Internetzugänge im Flugzeug sind langsam und teuer. Die Federal Communications Commission (FCC) will dies in den USA nun ändern. Die Behörde hat am Donnerstag vorgeschlagen, ein 500 Megahertz breites Frequenzband dafür zu nutzen, Flugzeuge vom Boden aus mit 300 Gigabit pro Sekunde online zu bringen. Internetverbindungen im privaten Luftverkehr sollen auf diese Weise schneller und günstiger werden.

Alle Flugzeuge müssen sich die Bandbreite teilen

Die neuen Lizenzen sollen per Versteigerung vergeben werden. Die Anzahl ist noch unklar. Der Lizenznehmer muss dann am Boden ein Netz von über hundert Funktürmen betreiben. Jeder Mast soll Daten mit bis zu 300 Gigabit pro Sekunde in den Himmel übertragen können. Allerdings müssen sich nicht nur alle Passagiere eines Fluges, sondern auch alle Flugzeuge im Funkbereich eines Mastes diese Geschwindigkeit teilen.

Der dafür vorgesehene Frequenzbereich zwischen 14 Gigahertz und 14,5 Gigahertz wird jetzt für Verbindungen mit Satelliten genutzt. Unklar ist noch, wie Interferenzen mit anderen Diensten ausgeschlossen werden. Die Verbinung selbst zwischen Flugzeug und Funkstation am Boden soll aber stabiler werden.

Ein erster Schritt

Es wird wohl noch Jahre dauern, bis sich die Internetverbindung in einem Flugzeug so anfühlt wie der Zugang zuhause. Der Vorstoß der FCC ist daher bloß ein erster Schritt. Jetzt hat aber erst einmal die Öffentlichkeit Gelegenheit, zu den Plänen Stellung zu nehmen.

(Peter Giesecke)

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