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Familien-DSL jetzt bei allen Providern nutzbar

Mit der Kombination von Router und USB-Stick können Eltern ihre Kinder vor fragwürdigen Webseiten schützen. Das Modul passt jetzt zu jedem Provider, ist aber nicht ganz billig.

20.03.2009, 14:07 Uhr
DSL-Anschluss© IKO / Fotolia.com

Familien-DSL hat sich den Schutz von Kindern vor jugendgefährdenden Webseiten auf die Fahne geschrieben. War das Modul früher an ein DSL-Paket von Carpo gekoppelt, funktioniert es jetzt auch Provider-unabhängig, so die Hersteller D-Link und Cybits.
Kein "Austricksen" möglich
Die Idee: Geschützter Webzugang für Kinder und Jugendliche, gestaffelt in fünf Altersklassen. Mit Hilfe von ständig aktualisierten Listen werden Webseiten nach Anbieterangaben altersgemäß freigegeben.
Der 18-jährige Bruder kann zum Beispiel andere Seiten besuchen als die zwölfjährige Schwester. Da der Schutz am Router ansetzt, können findige Kids die Sperre nicht ohne weiteres über ihre Notebooks und Spielekonsolen umgehen. Außerdem müssen die Nutzer nicht jeden Rechner einzeln durch Software schützen.
Abo-Kosten erst im Zweitjahr
Möglich macht es der WLAN-Router "HorstBox" und ein USB-Stick mit der Schutz-Software. Kostenpunkt: 149 Euro plus 36 Euro Gebühr fürs Aktualisieren der Filterlisten. Die Abo-Kosten fallen erst ab dem zweiten Jahr Nutzung an. Erhältlich ist das Produkt unter www.familien-dsl.de.

(Dorothee Monreal)

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