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Falsch adressierte E-Mails dürfen gelöscht werden

Falsch adressierte E-Mails dürfen von dem Empfänger gelöscht werden. Trotzdem sollten Nutzer den Kontakt zu dem eigentlichen Adressaten suchen.

Marcel Petritz, 21.02.2017, 15:40 Uhr (Quelle: DPA)
E-Mail© a2 studio / Fotolia.com

Hamburg - Ins eigene Mailpostfach einlaufende Mails, die eigentlich an andere gerichtet sind, dürfen Empfänger getrost löschen. Das erklärt Anwalt Thomas Hollweck in der Zeitschrift "Computerbild" (Ausgabe 5/2017). Grund für die Irrläufer - Paketankündigungen, Bestellscheine oder PayPal-Mitteilungen - sind häufig Tippfehler. Bei ähnlichen Namen und E-Mail-Adressen geht da leicht etwas schief - zumal viele Händler Mail-Adressen kaum prüfen.

Kontakt zum eigentlichen Empfänger suchen

Hollweck rät aber, den Kontakt zum eigentlichen Empfänger zu suchen. So kann dieser seine Kontaktdaten bei den betreffenden Unternehmen aktualisieren, und die unerwünschte Post bleibt künftig aus. Die Schreiben enthalten häufig weitere Hinweise auf die Identität - etwa den Wohnort. Mit diesen Angaben lässt sich meist Kontakt herstellen.

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