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Facebook und Google brauchen mehr Strom

Während Facebook ein neues Rechenzentrum in Iowa baut und mit Energie aus Windkraft speisen möchte, investiert Google 80 Millionen US-Dollar in zwei weitere Solarparks.

16.11.2013, 12:31 Uhr
Facebook © Facebook

Mehr Energie, bitte! Weil Google und Facebook immer weiter wachsen, müssen in unregelmäßigen Abständen neue Rechenzentren gebaut werden. Und weil diese Data Center mit ihren unzähligen Servern nach reichlich Strom gieren, setzen die großen IT-Firmen verstärkt auf Projekte, bei denen erneuerbare Energie gefördert wird.

Facebook setzt auf Wind...

Facebook beispielsweise will ein neues Rechenzentrum, das momentan in Altoona, Iowa, errichtet wird, mit Energie versorgen, die aus einem neuen Windpark im benachbarten Wellsburg kommen wird. Der Windpark wird im Laufe des kommenden Jahres fertiggestellt, das neue Data Center soll Anfang 2015 seinen Dienst aufnehmen. Ziel ist es, dann in allen Rechenzentren weltweit 25 Prozent der benötigten Energie aus erneuerbaren Energien zu gewinnen, wie es in einer Mitteilung des Sozialen Netzwerks heißt.

... Google auf die Sonne

Bereits zum 14. Mal hat Google viel Geld in die Hand genommen, um in erneuerbare Energien zu investieren. In Kalifornien und Arizona werden riesige Solarfarmen errichtet, um Strom aus Sonnenstrahlen zu gewinnen. Beide Projekte stellen Kapazitäten für die Energieversorgung von insgesamt mehr als 17.000 Haushalten zur Verfügung, teilte Google am Donnerstag in einem Blogpost mit. Nach eigenen Angaben fördert Google die beiden Projekte, die Anfang 2014 ihren Betrieb aufnehmen sollen, mit einem Investment von etwa 80 Millionen US-Dollar (59,4 Millionen Euro).

(Hayo Lücke)

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