Konkurrenz für eBay & Co

Facebook Marketplace: Kleinanzeigen-Plattform startet in Deutschland

Facebook hat in Deutschland und weiteren europäischen Ländern mit dem Rollout seines Dienstes Marketplace begonnen. Auf der Online-Plattform können Nutzer Dinge kaufen und verkaufen. Plattformen wie eBay-Kleinanzeigen erhalten Konkurrenz.

Jörg Schamberg, 15.08.2017, 09:39 Uhr (Quelle: DPA)
Facebook© bloomua / Fotolia.com

Menlo Park - Facebook wird auch in Deutschland ein Stück mehr zum Konkurrenten für eBay und andere Kleinanzeigen-Plattformen. Das weltgrößte Online-Netzwerk startet seinen Dienst Marketplace hierzulande und in 16 weiteren Ländern in Europa. Bei Marketplace können Facebook-Nutzer Dinge zum Verkauf anbieten und nach Artikeln suchen, für die sie sich interessieren.

Facebook Marketplace bietet keine Bezahlwege an

Die Angebote sind dabei aktuell nur in den Landesgrenzen sichtbar. Allerdings suchten die meisten Nutzer eh in ihrer Umgebung, sagte Facebook-Managerin Deborah Liu.

Während in den USA über den Bezahlservice von Facebooks Kurzmitteilungsdienst Messenger Geld für die Artikel überwiesen werden kann, bietet Facebook zur Marketplace-Einführung in Europa keine Bezahlwege an. Die Nutzer müssen die Details untereinander ausmachen.

Zugriff auf Facebook Marketplace per Facebook-App

Eine Gebühr für die Geschäfte gibt es nicht. Facebook machte zwar einen Test mit Anzeigen in Marketplace in den USA, derzeit sei es aber nicht geplant, Werbung einzuführen, sagte Liu. Facebook macht keine Angaben dazu, wie viele Deals bisher über Marketplace zustandekamen. Es hieß aber, allein im Mai seien 18 Millionen Artikel auf der Plattform eingestellt worden. Der Rollout in Deutschland erfolgt schrittweise. Marketplace ist über die App für iOS und Android nutzbar und findet sich in der Navigation unter "Entdecken". Beim Aufruf der URL https://www.facebook.com/marketplace an einem Desktop-Computer erscheint derzeit dagegen noch die Meldung "Leider ist dieser Inhalt derzeit nicht verfügbar".

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