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Facebook in mehreren Ländern zeitweise offline

Ein kurzer Aussetzer bei Facebook hat am Vormittag zu einem Sturm auf Twitter geführt. Die Anwender reagierten dort ironisch und mit Humor auf den Stillstand des Facebook-Universums.

19.06.2014, 15:03 Uhr (Quelle: DPA)
Facebook © Facebook

Facebook ist am Donnerstag in mehreren Ländern für knapp eine halbe Stunde offline gewesen. Aus Deutschland und anderen Ländern war das Netzwerk zwischen 10.00 und 10.25 Uhr nicht mehr zu erreichen. Beim Aufruf der Seite erschien der Hinweis: "Sorry, something went wrong" (Entschuldigung, etwas ist schiefgegangen).

Facebook schweigt zur Ursache des Ausfalls

Facebook habe ein Problem gehabt, wodurch manche Nutzer für ein kurze Weile keine Nachrichten absetzen konnten, bestätigte das Unternehmen. "Wir haben die Sache schnell gelöst und sind wieder zu 100 Prozent zurück", heißt es in einer Mitteilung. Um welche Art von technischem Problem es sich gehandelt hat, sagte Facebook nicht. Auch das Lesen von Einträgen war in den meisten Fällen nicht möglich. "Wir bedauern jede Unannehmlichkeit, die dadurch entstanden sein könnte."

Der Kurznachrichtendienst Twitter erlebte während des Facebook-Ausfalls einen großen Ansturm. Laut Matt Navarra vom Blog "TheNextWeb" wurden pro Minute 1.633 Tweets von heimatlosen Facebook-Nutzern abgesetzt.

Spott auf Twitter über Facebook-Ausfall

"Bin ich noch am Leben? Wie ist mein Name? Welchen Freundschaftsstatus habe ich?" fragte etwa Twitter-Nutzer "Alison". "PallaviG" notierte: "Ihr könnt jetzt alle arbeiten." Nutzerin "Veronica Schmidt" twitterte ironisch: "Facebook-Flüchtlinge überschwemmen Twitter. Sie erscheinen verloren, orientierungslos, versuchten hoffnungslos süße Babyfotos zu posten."

Es ist nicht das erste Mal, dass Facebook wegen technischer Probleme kurz vom Netz ging. Diesmal waren aber offenbar mehr der über eine Milliarde Nutzer weltweit betroffen. Auch Anwender aus Israel, Spanien, Österreich, Russland, der Schweiz, Italien, Frankreich und anderen Ländern meldeten, dass sie nicht auf Facebook zugreifen können.

(Jörg Schamberg)

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