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Facebook führt anklickbare Hashtags ein

Facebook wird künftig die Möglichkeit bieten, dass Hashtags in Status-Updates anklickbar sind. Damit wird ein Trend, der bei Google+ und Twitter schon sehr erfolgreich ist, auch bei Facebook umgesetzt.

12.06.2013, 20:11 Uhr
Facebook © Facebook

Überraschung am Mittwochabend: bei Facebook können ab sofort Hashtags verwendet und vor allem angeklickt werden. Was sich bei Twitter und Google+ schon länger als nützliches Feature erwiesen hat, erhält somit auch beim weltweit größten Social Network Einzug.

#Hashtags bei Facebook

Themen, die Menschen besonders beschäftigen, können durch das Vorstellen einer Raute (#) als Hashtag markiert werden. Jedes in einem Status-Update so gekennzeichnete Wort wird automatisch zu einem anklickbaren Link verwandelt. Klickt ein Facebook-Nutzer einen solchen Hashtag an, öffnet sich ein neues Fenster, in dem zahlreiche weitere Beiträge anderer Facebook-Mitglieder aufgelistet werden, die den gleichen Hashtag bereits verwendet haben.

Konkret ist es bei Facebook künftig auch möglich, in der Suchleiste nach bestimmten Hashtags zu forschen – zum Beispiel nach #Berlin, #bvb für Einträge zu Borussia Dortmund oder auch themenspezifischer nach Inhalten wie der in diesen Tagen so unbeliebten #Drosselkom. Auch bei Facebook registrierte Anwendungen sollen die Möglichkeit erhalten, eigene Hashtags zu posten.

Schutz der Privatsphäre

Facebook weist darauf hin, dass sämtliche Privatsphäre-Einstellungen auch bei Postings mit Hashtags gewahrt bleiben. Soll heißen: wird ein Status-Update so gekennzeichnet, dass es nur für Freunde sichtbar sein soll, taucht der Hashtag auch wirklich nur in Listen auf, die von den Freunden auf Facebook genutzt werden. In öffentlich sichtbaren Listen bleibt das Status-Update trotz gesetztem Hashtag verborgen.

Die Hashtag-Funktion wird ab sofort nach und nach bei allen Facebook-Nutzern freigeschaltet. Im Laufe der nächsten Wochen und Monate will Facebook nach eigenen Angaben weitere Funktionen einführen, mit denen Themen, über die aktuell gesprochen wird, leichter zu finden sind.

(Hayo Lücke)

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