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Experten erwarten Fingerabdruck statt PIN an Geldautomaten bis 2020

Die Technik ist da, sie soll aber noch flexibler und sicherer werden: Statt per PIN-Eingabe sollen Kunden künftig immer häufiger per Fingerabdruck auf Bankautomaten zugreifen können.

18.05.2014, 14:01 Uhr (Quelle: DPA)
Internet© Daniel Fleck / Fotolia.com

Statt einer PIN-Eingabe sollen Bankautomaten künftig Kunden per Fingerabdruck oder an den Augen erkennen. Davon geht die Mehrheit von hundert IT-Experten aus, die vom IT-Branchenverband eco befragt wurden. Jeder zweite Befragte erwartet, dass die PIN bis zum Jahr 2020 ausgemustert sein wird. Außerdem würden Smartphones, Funkgeräte (Transponder) und Chipkarten den Hausschlüssel ersetzen.

Biometrie bislang zu unsicher

Die entsprechende Technologie sei bereits vorhanden, erklärte der Verband. Es gelte jetzt, die Technik flexibler und sicherer zu machen, damit sie sich flächendeckend durchsetze, sagte Markus Schaffrin vom eco. Die Biometrie im Bankwesen werde weiter zunehmen, da sie laut Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung, zuverlässige, personenbezogene Identifikation ermögliche.

Bislang wird die Zuverlässigkeit von biometrischen Identifikations-Methoden aber immer wieder in Frage gestellt. Bereits mehrfach wurde bewiesen, dass beispielsweise der Fingerabdruckscanner auf Smartphones ausgehebelt werden kann.

(Jörg Schamberg)

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