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Experte: Cyber-Angriff auf Iran denkbar

"Der Cyberspace wird mittlerweile als fünftes militärisches Schlachtfeld neben dem Boden, der Luft, dem Wasser und dem Weltraum gesehen", sagte Sciherheitsexperte Arne Schönbohm der "WiWo".

24.09.2010, 09:25 Uhr (Quelle: DPA)
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Ein Angriff auf iranische Atomanlagen mit Computerviren ist nach Einschätzung eines Sicherheitsexperten ein durchaus denkbares Szenario. Nach Presseberichten über die Verbreitung eines Trojaners mit der Bezeichnung Stuxnet sagte der Buchautor Arne Schönbohm der Zeitschrift "WirtschaftsWoche": "Der Cyberspace wird mittlerweile als fünftes militärisches Schlachtfeld neben dem Boden, der Luft, dem Wasser und dem Weltraum gesehen."

Nachbesserungsbedarf in Deutschland

Als hochindustrialisiertes Land sei Deutschland von Cyberattacken auf Industrieanlagen besonders gefährdet. Beim Schutz der Infrastruktur für Kommunikation, Strom und Wasser vor elektronischen Angriffen gebe es noch "erheblichen Nachholbedarf", sage Schönbohm, der ein Unternehmen zur Sicherheitsberatung führt. 

Nach Informationen der Sicherheitsfirma Symantec infiziert Stuxnet Windows-Systeme, die mit Einrichtungen zur Steuerung von Industrieanlagen von Siemens in Verbindung stehen.

(Hayo Lücke)

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