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EWE TEL versorgt zwölf weitere Städte im Nordwesten Deutschlands mit VDSL

EWE TEL setzt den Breitbandausbau im Nordwesten Deutschlands fort. Rund 80.000 Haushalte in zwölf Städten sollen bis Mitte 2015 von VDSL-Speed von bis zu 50 Mbit/s profitieren können. Das kündigte der Anbieter am Freitag an. Per Vectoring sollen demnächst dann bis zu 100 Mbit/s realisierbar sein.

07.11.2014, 16:46 Uhr
Paar mit Laptop© Syda Productions / Fotolia.com

Im Frühjahr 2013 hatte der regionale Telekommunikationsanbieter EWE TEL eine Breitbandoffensive gestartet. Rund 30 Millionen Euro sollten in den Jahren 2013 und 2014 in die VDSL-Erschließung von 35 Städten in Nordwestdeutschland fließen. Auch im kommenden Jahr will EWE TEL den Netzausbau weiter vorantreiben. Das Unternehmen stellte am Freitag die kommenden Ausbaupläne vor: Bis Mitte 2015 sollen zwölf weitere Städte und Gemeinden im Nordwesten Deutschlands mit VDSL versorgt werden.

Schnelles Internet für 80.000 weitere Haushalte

"Unser Ziel ist es, möglichst alle Haushalte im Nordwesten mit Breitbandinternetanschlüssen zu versorgen, die auch für den wachsenden Bedarf in den kommenden Jahren gerüstet sind", erklärt EWE TEL-Geschäftsführer Dirk Brameier. "Durch diese Investition erhalten jetzt fast 80.000 weitere Haushalte die technische Voraussetzung für schnelle Internetverbindungen", so Brameier weiter.

Aktuell würden dann die Internetnutzer in den Städten und Gemeinden Delmenhorst (22.700 Haushalte), Emden (13.150 Haushalte), Norden (10.400 Haushalte), Brake (4.800 Haushalte), Hude (knapp 2.000 Haushalte), Ibbenbüren (9.750 Haushalte), Lengerich (6.100 Haushalte), Lilienthal (3.200 Haushalte), Mettingen (1.640 Haushalte), Barßel (1.670 Haushalte) sowie Garrel (1.960 Haushalte) und Apen (knapp 2.000 Haushalte) zunächst von Surfgeschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) profitieren können.

Bis zu 100 Mbit/s dank Vectoring - Glasfaser bis zu den Kabelverzweigern

Demnächst sollen durch Einsatz der neuen Vectoring-Technologie auch Download-Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s realisiert werden. Schon in diesem Monat will EWE TEL mit den Ausbauarbeiten starten, der Abschluss des Infrastrukturausbaus sei für den Sommer des kommendes Jahres geplant. Erste Haushalte sollen ab Frühjahr 2015 auf die Highspeed-Internetanschlüsse wechseln können.

Damit das Netz des Oldenburger Anbieters in den genannten Orten leistungsfähiger wird und höhere Bandbreiten ermöglichen kann, setzt EWE TEL auf Glasfaserleitungen bis zu den als Kabelverzweigern (KVz) bezeichneten Verteilerkästen. Im Rahmen des Netzausbaus werden nach Unternehmensangaben fast 580 solcher Technikschränke zusätzlich in den genannten Städten und Gemeinden errichtet und mit dem schnellen Netz von EWE TEL verbunden. Bis zum Jahresende will das Unternehmen über 4.000 Kabelverzweiger erschlossen haben. Somit ließen sich bei Bedarf rund eine Million Haushalte mit schnellem Internet versorgen. Der Highspeed-Ausbau ist für EWE TEL recht kostspielig: Innerhalb von vier Jahren investierte der Anbieter rund 150 Millionen Euro in den Breitbandausbau.

Ob schnelles Internet vor Ort verfügbar ist, lässt sich online mit dem EWE Verfügbarkeits-Check überprüfen.

(Jörg Schamberg)

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