Handys

EU öffnet GSM-Frequenzen für UMTS

Die EU plant, die 900-Megahertz-Frequenzen für das mobile Internet freizugeben. Auf diese Weise sollen auch drahtlose Breitbanddienste gefördert werden.

27.07.2009, 18:31 Uhr (Quelle: DPA)
Smartphone© goodluz / Fotolia.com

Die EU will Handy-Frequenzen für das mobile Internet freigeben. Damit soll Verbrauchern das Surfen von unterwegs vereinfacht sowie die Verbreitung drahtloser Breitbanddienste gefördert werden.
Start im Oktober
Ein entsprechender Vorschlag wurde am Montag von den zuständigen EU-Ministern abgesegnet, wie die EU-Kommission in Brüssel mitteilte. Dieser sieht vor, eine bestimmte Funkfrequenz (900-Megahertz-Band), die bisher nur Mobiltelefonen zugewiesen war, auch neuen Technologien der dritten Generation (3G) zu öffnen. Dazu zählen etwa UMTS-Netze. Damit können Verbraucher von unterwegs via Laptop oder Handy eine Verbindung ins Internet aufbauen.
"Die Geräte der Endnutzer werden wie bisher problemlos funktionieren, können mit neuer Technik aber auch den Zugang zu Hochgeschwindigkeits-Breitbanddiensten ermöglichen", hieß es in der Mitteilung der Kommission. Bislang war das Surfen im WWW nur mit EDGE-Geschwindigkeit möglich.
Die neugefasste Richtlinie ist bereits vom Europaparlament abgesegnet und soll im Oktober in Kraft treten.

(Marcel Petritz)

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