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EU-Kommission: Telekom-Firmen behindern Wettbewerber nicht

Nach Durchsuchungen bei mehreren Telekommunikationsanbietern im letzten Jahr, kam die EU-Kommission nun zu dem Schluss, dass die Anbieter durch ihre eigenen Aktivitäten keine Wettbewerber behindern.

05.10.2014, 13:01 Uhr (Quelle: DPA)
Europa © finecki / Fotolia.com

Die EU-Kommission hat Wettbewerbsuntersuchungen gegen mehrere Telekomfirmen eingestellt. Sie sei zu dem vorläufigen Schluss gekommen, dass die Internet-Anbieter Wettbewerber nicht behinderten, teilte die Brüsseler Behörde am Freitag mit. Sie wolle den Sektor aber im Blick behalten.

Durchsuchungen bei Anbietern im letzten Jahr

Die Namen der betroffenen Anbieter nannte die EU-Kommission wie üblich nicht, allerdings verwies sie auf Durchsuchungen im Juli 2013. Damals hatten neben der Deutschen Telekom auch der französische Konzern Orange (früher France Télécom) und die spanische Telefónica den Besuch der Ermittler bestätigt.

Keine Benachteiligungen von Wettbewerben feststellbar

Die untersuchten Firmen bieten selbst Internetinhalte an. Sie sorgen aber auch dafür, dass andere Unternehmen ihre Inhalte online stellen können. Dabei kann es zu Überlastungen der Netze kommen, erklärte die EU-Kommission. Sie fand allerdings keine Belege, dass die Internetfirmen ihre Schlüsselposition ausnutzen, um Wettbewerber bewusst zu benachteiligten.

(Falko Kuplent)

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