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EU-Kommission genehmigt WhatsApp-Kauf durch Facebook

Da Facebook und WhatsApp keine unmittelbaren Konkurrenten sind, hat die EU-Kommission einem Kauf des Kurznachrichten-Dienstes durch das soziale Netzwerk zugestimmt. Die US-Behörden hatten schon im April grünes Licht gegeben.

04.10.2014, 10:31 Uhr (Quelle: DPA)
Europa © finecki / Fotolia.com

Die EU-Kommission hat Facebook grünes Licht für den milliardenschweren Kauf des Kurznachrichtendienstes WhatsApp gegeben. Die Übernahme entspreche den EU-Regeln, weil Facebook Messenger und WhatsApp keine engen Konkurrenten seien, teilten die obersten Wettbewerbshüter Europas am Freitag in Brüssel mit. "Verbraucher werden nach wie vor eine große Auswahl an anderen Kommunikationsdiensten haben", begründete EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia die Entscheidung in Brüssel.

US-Zustimmung bereits im April

Facebook hatte WhatsApp für insgesamt 19 Milliarden Dollar (15 Milliarden Euro) übernommen. Weltweit nutzen nach EU-Angaben 600 Millionen Menschen regelmäßig den Kurznachrichtendienst WhatsApp, Facebook Messenger komme auf 300 Millionen Nutzer. Von den US-Aufsehern hatte Facebook die Genehmigung für den Kauf schon im April bekommen, die Behörde mahnte aber die strikte Einhaltung der Datenschutz-Versprechen an.

(Falko Kuplent)

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