"Handelsblatt"-Bericht

EU-Kommission angeblich gegen Unitymedia-Übernahme durch Vodafone

Bremst Brüssel die ehrgeizigen Pläne von Vodafone zur Übernahme von Unitymedia kurz vor dem Ziel noch aus? Die EU-Kommission will sich laut eines Medienberichtes gegen ein Zusammengehen der beiden Kabelnetzbetreiber entscheiden.

Unitymedia Hauptsitz KölnDie Übernahme von Unitymedia durch Vodafone steht offenbar auf der Kippe - scheitert der Deal an der EU-Kommission?© Unitymedia GmbH

Düsseldorf - Im Frühjahr 2018 hatte der Mobilfunk- und Kabelnetzbetreiber Vodafone Deutschland (Kabelinternet von Vodafone) Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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angekündigt. Vor der endgültigen Fusion der beiden größten Anbieter von Kabel-Internet in Deutschland steht aber noch die Zustimmung der EU-Wettbewerbswächter in Brüssel. Und da sieht es für Vodafone offenbar schlecht aus. Laut "Handelsblatt"-Bericht werde die EU-Kommission den Kauf von Unitymedia durch Vodafone untersagen.

EU-Kommission hat weiterhin Bedenken gegen Fusion von Vodafone und Unitymedia

Eine entsprechend Mitteilung würden sowohl Vodafone als auch der Unitymedia-Eigner Liberty Global in Kürze erhalten. Das "Handelsblatt" beruft sich auf zwei Insider, laut denen die EU-Kommission weiterhin Bedenken gegen den Deal in Höhe von insgesamt 18,4 Milliarden Euro habe. Verkauft werden sollte nicht nur der in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg aktive Kabelnetzbetreiber Unitymedia, sondern auch Kabelanbieter von Liberty Global in Osteuropa. Vodafone verfügt nach der Übernahme von Kabel Deutschland vor einigen Jahren über eigene Kabelnetze in dreizehn Bundesländern. Der Kauf von Unitymedia würde das eigene Kabelgeschäft gut ergänzen.

Doch es regte sich heftiger Protest von Mitbewerbern auf dem deutschen Breitbandmarkt. So gab es sowohl von der Deutschen Telekom als auch von Telefónica Deutschland Kritik an der geplanten Übernahme. Noch aber ist unklar, ob sich der Medienbericht wirklich bewahrheitet. Kommt es nicht zur Fusion der beiden Kabelriesen Vodafone und Unitymedia, bleibt es bei der Aufteilung des Kabelmarktes in Deutschland auf mehrere große Anbieter. Die Nummer Drei auf dem deutschen Markt ist der Berliner Anbieter Tele Columbus, der mit seiner Kabelmarke PŸUR in verschiedenen Regionen in Deutschland vertreten ist.

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Jörg Schamberg

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