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EU-Ausschuss stimmt für billigere Handy-Gespräche

Der zuständige Ausschuss des EU-Parlaments stimmte am späten Montagabend in Straßburg für einen in der vergangenen Woche ausgehandelten Kompromiss für preiswertere Handy-Gebühren im Ausland.

22.05.2007, 09:50 Uhr
Handy Telefonat© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Auf dem Weg zur Senkung der Handy-Gebühren für Auslandsgespräche ist eine weitere Hürde genommen worden. Der zuständige Ausschuss des EU-Parlaments stimmte am späten Montagabend in Straßburg für einen in der vergangenen Woche ausgehandelten Kompromiss.
EU-Parlament muss zustimmen
Demnach sollen den Handy-Gespräche im EU-Ausland nicht mehr als 49 Cent pro Minute kosten dürfen. Hinzu kommt die Mehrwertsteuer. Die Obergrenze für abgehende Gespräche soll in den folgenden Jahren auf 46 Cent, dann auf 43 Cent sinken. Deutsche EU-Ratspräsidentschaft, EU-Kommission und Parlament hatten sich darauf geeinigt. Das EU-Parlament muss dem Kompromiss am Mittwoch, 22. Mai, zustimmen.
Die neue Regel könnte dann Mitte Juli in Kraft treten. Allerdings haben dann die Mobilfunkanbieter noch eine Übergangsfrist von drei Monaten, die neuen Regeln umzusetzen, so dass die Tarife vor dem Sommerurlaub nicht mehr gelten dürften. Verbraucherschützer raten Handy-Nutzern ohnehin grundsätzlich, zunächst zu prüfen, ob sie nicht bereits ein Angebot nutzen, mit dem sie jetzt schon im Ausland billiger telefonieren als mit den neuen EU-Obergrenzen.

(Hayo Lücke)

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