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Etracker identifiziert Klickbetrüger

Die neue Softwareversion 6 soll zuverlässig Klickbetrug erkennen und Affiliate-Hopping unterbinden

01.03.2006, 08:07 Uhr
Internet© Anterovium / Fotolia.com

Regelmäßig legt die Hamburger Etracker GmbH ihre Statistik-Software "etracker" neu auf. Bei der aktuellen Version wurde neben einem neuen Design der Benutzeroberfläche besonders Wert auf die Erkennung von Betrügereien bei Werbemaßnahmen geachtet. Die neue Version soll Klickbetrug zuverlässig erkennen und das "Affiliate Hopping" unterbinden.
Gegen Klickbetrug
Beim Klickbetrug wird das natürliche Besucherverhalten durch Software simuliert, die in regelmäßigen Klicks auf Werbemittel erzeugt. Unter "Affiliate-Hopping" versteht Etracker eine Mehrfachabrechnung einzelner Bannerklicks: Websitebetreiber, die über ein Affiliate-Programm Werbung auf ihren Seiten platzieren, melden sich bei einem Affiliate-Netzwerk an und lassen sich dort für Kampagnen freischalten. Meldet sich ein Webmaster für die selbe Kampagne bei verschiedenen Netzwerken an, kann er sich mit einem Trick einen Klick gleich mehrfach abrechnen lassen.
Auf Basis von "intelligenten und lernfähigen" Algorithmen sollen Website-Betreiber mit etracker 6 das natürliche Besucherverhalten auf ihrer Website überprüfen können. Das soll helfen, schnell und zuverlässig Abweichungen und somit Hinweise auf Klick- und Affiliatebetrug erkennen zu können.
Verbesserte Rechtevergabe
Schon seit längerem können Websitebetreiber ihre Statistik auf Wunsch in Teilen öffentlich zugänglich machen. Diese kürzlich in die Kritik geratene Funktion wurde nun erweitert. Die Einsicht der Statistiken lässt sich nun feiner steuern. So können einzelne Zugangsdaten vergeben werden, mit denen Werbekunden nur die für sie relevante Kampagnendaten einsehen können. Werbepartner können sich damit jederzeit einen Eindruck vom Verlauf ihrer eigenen Kampagne verschaffen, bei denen jetzt auch geographische Reichweiten berücksichtigt werden. Zudem können jetzt über die neue Benutzerverwaltung Statistiken für Mitbenutzer gesperrt oder freigegeben und beim Log-in direkt in einen vordefinierten, personalisierten Report übergeleitet werden.

(Sebastian Klein)

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