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Erster Computerspiele-Professor ernannt

Die private Mediadesign-Hochschule in München hat den ersten Games-Prof der Republik ernannt. Günstig sind seine Dienste für die Studierenden allerdings nicht.

22.05.2006, 15:43 Uhr
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Die Mediadesign-Hochschule in München hat mit Dr. Axel Hoppe den ersten deutschen Professor für Gamedesign ernannt. Damit kommen die 40 Studierenden im Studiencenter München in den Genuss der Lehre einer der "erfolgreichsten Anwendungen der Informatik", so Hoppe.
Bewegung im Massenmarkt
Der Studiengang Gamedesign ist speziell ausgerichtet auf die Entwicklung von "Echtzeit-Computer- und Videospielen" und schließt nach drei Jahren mit dem staatlich anerkannten "Bachelor of Science" ab. Hoppe betonte bei seiner Antrittsvorlesung das weite Feld der Computerspiele und die damit zusammenhängenden Jobchancen. PC-Spiele seien ein "faszinierendes Massenmedium", welches dem Spieler eine selbstbestimmte Bewegung durch ein "künstliches Universum" ermögliche.
Den Studiengang skizzierte der Diplom-Informatiker so: "Die Fachgebiete des Grundstudiums sind so konzipiert, dass die Studierenden zunächst eine solide theoretische, gestalterische und technische Basisausbildung erhalten. Später werden die Echtzeit-, 2D- und 3D-Inhalte vertieft und Programmierungskonzepte vermittelt."
Wer es sich leisten kann...
Ab Herbst dieses Jahres soll der Studiengang Gamedesign auch in den Studiencentern Berlin und Düsseldorf möglich sein. Doch man muss ihn sich leisten können: die monatliche Studiengebühr beträgt satte 799 Euro. Und wer dann immer noch nicht genug hat, kann in vier weiteren Semestern den Master-Abschluss oben drauf satteln.

(Stephan Humer)

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