News

Erste Kunstmesse nur für das Internet gestartet

Wer die Kunstmesse "Vip Art Fair" besuchen möchte, muss keinen Fuß vor die Tür setzen, sondern nur den Browser starten: Sie ist die weltweit erste Kunstmesse nur für das Internet.

23.01.2011, 00:01 Uhr (Quelle: DPA)
Internet© rajareddy / Fotolia.com

Die weltweit erste Kunstmesse nur für das Internet ist am Samstagmorgen online gegangen. An der "Vip Art Fair" nehmen nach Angaben der Veranstalter 139 Galerien aus 30 Länder teil, darunter auch aus Deutschland. Jeder kann sich nach einer Registrierung umschauen und auch kaufen. Die Preise beginnen bei ein paar Tausend Dollar und gehen über die Million hinaus.

Nur der Rundgang ist kostenlos

Die Macher passen sich den Gewohnheiten der Galeriebesucher an. So wurde ein Grundriss kreiert, nach dem man die Kunstwerke - zumeist Bilder - abschreiten kann. Sogar der Schatten eines anderen Besuchers ist zu sehen, um ein Verhältnis zur Größe des Stückes herstellen zu können. Allerdings ist das Kunstvergnügen nicht ganz billig. Der virtuelle Rundgang ist nach einer etwas aufwendigen Registrierung zwar kostenlos. Wer aber mehr will - etwa mit den Galerien Kontakt aufnehmen oder auch nur den Preis erfahren - muss am Eröffnungswochenende 100, später 20 Dollar (15 Euro) zahlen.

Die Internetausstellung ist bis zum 30. Januar zu sehen. Für die Galerien bietet das Experiment den Vorteil, dass sie ihre Kunstwerke nicht für viel Geld verschicken müssen, um dann auf einer Kunstmesse oft Zehntausende Dollar Standgebühren zu zahlen. Zudem ist die Zahl der Kunstmessen kaum noch überschaubar. Allerdings kostet auch der "Stand" auf der virtuellen Ausstellung nach Medienangaben mehrere Tausend Dollar.

(Saskia Brintrup)

Kommentieren Forum

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Zum Seitenanfang