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Erste Bilder von Android TV aufgetaucht

Die Bilder von "Android TV" zeigen eine einfache Oberfläche, die wie bei anderen Settop-Boxen lediglich Zugang zu Entertainment-Inhalten bietet. Nach Einschätzung von "The Verge" soll sie sehr an Amazons Fire TV erinnern.

07.04.2014, 17:31 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Google startet offenbar einen neuen Versuch, mit Android auf den Fernseher zu gelangen. Nach einem missglückten Versuch mit Google TV und dem beliebten, aber eingeschränkten Media-Stick Chromecast, ist "Android TV" ein weiterer Ansatz. Das US-Blog "The Verge" veröffentlicht Bilder aus einem internen Papier. Google wollte dazu keine Stellung nehmen.

Einfach gehalten

Die Bilder von "Android TV" zeigen eine einfache Oberfläche, die wie bei anderen Settop-Boxen lediglich Zugang zu Entertainment-Inhalten bietet. Nach Einschätzung von "The Verge" soll sie sehr an Amazons Fire TV erinnern. Android wird also nicht wie auf einem Smartphone und Tablet erscheinen, sondern nur noch Grundlage für eine Entertainment-Oberfläche sein.

Die einzelnen Filme, Serien und Spiele werden in Form von Karten angezeigt – in einem Kachelmuster oder in einem Band, das nach links oder rechts durchscrollt werden kann. Für die Bedienung reicht dann auch ein einfaches Steuerkreuz mit wenigen Zusatztasten auf der Fernbedienung. Drei Klicks sollen reichen, um zu allen Inhalten zu gelangen.

Anders als der Chromecast

Die Steuerung per Gesten oder Sprache soll ebenfalls möglich sein. Wer auf dem großen Bildschirm des Fernsehgeräts spielen möchte, wird auch einen richtigen Game-Controller nutzen können.

Alle Inhalte werden laut Bericht in einer Ansicht zusammengefasst. Es ist also nicht notwendig, erst die App eines Anbieters zu öffnen, um die dort verfügbaren Inhalte von den anderen getrennt zu durchstöbern. Es ist auch vorgesehen, Inhalte auf dem Fernseher weiterzuschauen, die bereits auf einem Smartphone oder Tablet gestartet wurden. Dies erinnert an den TV-Stick Chromecast. Der Unterschied zwischen beiden Lösungen ist jedoch, dass die Entwickler komplett unterschiedliche Oberflächen schaffen müssen.

(Peter Giesecke)

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