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Ericsson verschmilzt die Cloud mit Mobilfunknetzen

Der Netzwerkausrüster Ericsson zeigt auf dem Mobile World Congress 2013 ein Cloud-System für Netzbetreiber und Service-Provider, das die Cloud in die TK-Netze integriert, um den hohen Anforderungen gerecht zu werden.

22.02.2013, 14:03 Uhr
Handy Telefonat© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Die Anforderungen an mobile Cloud-Dienste sind immer weiter gestiegen – durch höhere Bandbreiten im mobilen Internet dank HSPA+ und LTE sowie durch den Erfolg der Smartphones. Der Netzwerkausrüster Ericsson zeigt auf dem Mobile World Congress 2013 ein Cloud-System für Netzbetreiber und Service-Provider, das die Cloud in die TK-Netze integriert, um diesen hohen Anforderungen gerecht zu werden.

Verteilung der Dienste im Netz

Das neue Cloud-System basiert auf dem neuen Software Defined Network (SDN). Rechenleistungen und Speicherkapazitäten, die Cloud-Angebote nutzen, lassen sich flexibel im Netz verteilen. Auf diese Weise werden die Netzressourcen besser genutzt, die Cloud-Dienste werden aber auch näher an den Nutzer gebracht, der diese schließlich in Echtzeit zur Verfügung haben möchte.

Kern des neuen Systems ist der Ericsson Cloud Manager. Die Ausführungsumgebung basiert auf dem OpenStack Cloud-Management und dem KVM Hypervisor. Das neue Ericsson-Cloud ermöglicht es auch, virtualisierte und nicht-virtualisierte Anwendungen nebeneinander laufen zu lassen. Vorhandene Systeme wie das Ericsson Blade System und Ericssons SSR-Produkte können in die Lösung integriert werden.

Das neue Ericsson-Cloud-System wird im Laufe des ersten Quartals 2014 den Netzbetreibern zur Verfügung stehen.

(Peter Giesecke)

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