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Ericsson-Studie: Smartphone-Apps für Großstädter

Einer Studie des Ericsson ConsumerLab zufolge wünschen sich Bewohner von Metropolen wie New York oder Tokio Apps, die ihren Alltag erleichtern: Hoch im Kurs stehen Navigation mit Echtzeitinfos, Lieferdienste für Lebensmittel und auch umgekehrt eine Online-Bestellung für Essen im Restaurant.

01.11.2013, 16:16 Uhr
Handy Telefonat© Yuri Arcurs / Fotolia.com

An welchen Mobilfunkdiensten haben Bewohner von Metropolen besonderes Interesse? Das hat das Ericsson ConsumerLab Städter aus São Paolo, Peking, New York, London und Tokio gefragt. Hoch im Kurs standen bei den Studienteilnehmern Apps, die das echte Leben durch aktuelle Infos erleichtern - wie eine Navigation oder Lieferdienste für Lebensmittel.

Aktuelle Navigation und Online-Bestellungen

Wie der Netzwerkausrüster mitteilt, interessierten sich beispielsweise 47 Prozent der Befragten für persönliche Navigationsdienste, die nicht nur PKW-Fahrer ans Ziel bringen, sondern auch für Fußgänger nutzbar sind und außerdem Informationen zu öffentlichen Verkehrsmitteln integrieren. Diese fügt auch Google derzeit nach und nach in Google Maps hinzu. Derartige Apps würden 40 Prozent der Befragten täglich nutzen wollen.

Darüber hinaus waren neue App-gestützte Einkaufsmöglichkeiten beliebt. So würden 69 Prozent der Personen gerne tagesaktuelle Lebensmittel- und Getränkelieferungen in Anspruch nehmen, heißt es in den Studienergebnissen. Etwa die Hälfte wäre dabei daran interessiert, per App einsehen zu können, welche Produkte in den umliegenden Geschäften vor Ort gerade verfügbar sind. Ebenfalls fast jeder Zweite (46 Prozent) hätte gerne die Möglichkeit, vor einem Restaurantbesuch online einen Tisch zu reservieren und gleichzeitig bereits das Essen vorab auszuwählen.

Die befragten Städter gingen davon aus, dass sich die Zahl solcher Apps in den kommenden drei Jahren verfünffachen wird. Als Anbieter entsprechender Anwendungen erwarteten die Teilnehmer insbesondere die Mobilfunk-Provider.

Ericsson befragte für die Studie im September dieses Jahres 7.500 Smartphone-Nutzer zwischen 15 und 69 Jahren, die iOS- und Android-Geräte besitzen. Die Ergebnisse sind dem Unternehmen zufolge für 40 Millionen Stadtbewohner repräsentativ. Weitere Resultate der Studie sind online auf der Ericsson-Website einsehbar.

(Saskia Brintrup)

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