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Ericsson leidet unter Zurückhaltung im Mobilfunk

Der schwedische Netzausrüster muss sich mit 30 Prozent weniger Umsatz zufrieden geben. Der Grund sind die zurückhaltenden Mobilfunk-Provider, die weniger investieren.

23.04.2010, 12:16 Uhr (Quelle: DPA)
Smartphone© goodluz / Fotolia.com

Wegen zurückhaltender Investitionen der Mobilfunk-Betreiber ist der schwedische Netzausrüster Ericsson mit weniger Gewinn und Umsatz in das Jahr gestartet.

Branche vorsichtig bei Neuinvestitionen

Wie der weltweite Branchenführer am Freitag in Stockholm mitteilte, sank der Nettoertrag in Jahresfrist um 30 Prozent auf 1,3 Milliarden Kronen (134 Millionen Euro). Der Umsatz ging um neun Prozent auf 45,1 Milliarden Euro zurück. Im Vergleich zum vorangegangenen Quartal verminderte er sich um 23 Prozent.

Konzernchef Hans Vestberg verwies auf "unterschiedliches Investitionsverhalten" von Mobilfunkbetreibern in verschiedenen Ländern. Nicht zuletzt gebe es in den wichtigen Schwellen- und Entwicklungsländern weiter eine vorsichtige Haltung bei Neuinvestitionen.

"Moore's Law" x 2

Die Zunahme des Datenverkehrs durch die neuen Smartphones sehe das Unternehmen positiv, sagte Vestberg. Ericsson erwartet hier für die kommenden fünf Jahre jeweils pro Jahr eine Verdoppelung der Datenmengen. Überraschend hatte Sony Ericsson, die gemeinsame Handy-Tochter mit dem japanischen Sony-Konzern, für das erste Quartal wieder schwarze Zahlen geschrieben.

(Saskia Brintrup)

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