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Ericsson beschleunigt Netbooks auf HSPA

Netbooks mit UMTS stehen hoch im Kurs, schließlich ist nicht immer zufällig ein WLAN-Hotspot in der Nähe. Ericsson hat jetzt ein neues Modul angekündigt, das auch HSPA unterstützt.

07.06.2009, 23:16 Uhr
SMS© TristanBM / Fotolia.com

Ein Netbook ist vor allem eins: mobil. Daher wünschen viele Nutzer auch unterwegs einen schnellen Internetzugang. Da WLAN-Hotspots rar gesät sind, stehen UMTS-Netbooks hoch im Kurs. Noch schneller geht es mit HSPA. Ericsson hat nun ein neues HSPA-Breitbandmodul für die Mini-Notebooks vorgestellt.
DSL-ähnliche Geschwindigkeit
HSPA gliedert sich in HSDPA für den flotten Download mit bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) und HSUPA für einen zügigen Upload mit bis zu 1,45 Mbit/s. Das neue Breitbandmodul für das mobile Internet trägt den Namen F3307 und ist laut Ericsson schon für viele der größten Mobilfunknetze vorzertifiziert und von Mobilfunkern in mehr als 75 Ländern getestet worden, um eine schnelle Integration in die handlichen Rechner zu ermöglichen.
Bereit für Intels neue Netbook-Plattform
Damit es die Akkulaufzeit der Netbooks nicht zu sehr verkürzt, hat der Technologie-Lieferant auf einen geringen Stromverbrauch geachtet. Durch eine Kooperation mit Intel soll außerdem gewährleistet werden, dass sich das F3307 optimal in Intels neue Plattform Pine Trail einfügt. Pine Trail umfasst einen Prozessor sowie eine Onboardgrafik und soll mehr Leistung bei einem niedrigeren Stromverbrauch bringen als bisherige Atom-Netbooks. Wann Netbooks mit dem F3307 HSPA-Modul gekauft werden können, ist noch nicht bekannt.

(Saskia Brintrup)

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