Glasfaser

Energiekonzern E.on will eigenes Glasfasernetz aufbauen

E.on plant den Aufbau eines eigenen Glasfasernetzes im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg. 20.000 Haushalte sollen mit Glasfaser bis ins Gebäude versorgt werden. Für den Ausbau sind vier Jahre angesetzt.

Melanie Zecher, 25.01.2019, 14:12 Uhr
E.on-Zentrale Essen© E.ON SE

Essen – E.on will über seine Telekommunikationstochter e.discom rund 130 Millionen Euro in den Ausbau eines eigenen Breitbandnetzes in Brandenburg investieren. Es soll Glasfaseranschlüsse mit bis zu einem Gbit/s ermöglichen, und das vor allem in ländlichen Gebieten. Realisiert wird das durch eine Fibre-to-the-Building- oder Home-Anbindung. Die Glasfaser wird dabei bis ins Gebäude beziehungsweise bis in die einzelne Wohneinheit verlegt.

20.000 Haushalte sollen mit Glasfaser versorgt werden

Der Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg hat insgesamt sieben Teilstücke für den Ausbau vergeben, von denen sechs an die E.on-Tochter e.discom gingen. Die Förderquote betrug über 90 Prozent. Der Ausbau soll voraussichtlich im Frühjahr 2019 starten und inklusive aller Anschlussarbeiten rund vier Jahre dauern. Insgesamt sollen rund 20.000 Haushalte von den neuen Glasfaseranschlüssen profitieren.

E.on plant Triple-Play-Angebot für Privat- und Geschäftskunden

E.ons künftiges Telekommunikationsangebot wird sich an behördliche, private und Geschäftskunden wenden. Damit stehen Kunden künftig Triple-Play-Internetanschlüsse (Telefonie, Internet, TV) mit ungeteilter, hoher Bandbreite zur Verfügung; von 200 Mbit/s bis mehr als 1 Gbit/s.

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