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Ende von DVB-T zwingt zum Kauf neuer Receiver

Der Umstieg beim digitalen Antennenfernsehen von DVB-T auf DVB-T2 macht Frequenzen für das mobile Internet frei. Die Fernsehzuschauer müssen sich aber neue Empfangsboxen anschaffen.

13.02.2015, 00:01 Uhr (Quelle: DPA)
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

TV-Zuschauer, die ihr Programm über das digitale Antennenfernsehen DVB-T empfangen, werden technisch aufrüsten müssen. Mit der Freigabe zusätzlicher Funkfrequenzen für den Ausbau des schnellen Internets in Deutschland geht auch der Wechsel zum neuen Format DVB-T2 einher.

Freie Frequenzen für Breitbandausbau

Das neue digitale Antennenfernsehen DVB-T2 kann im Gegensatz zum alten Standard auch Programme in hoher Auflösung (HD) ausstrahlen. Es bietet auch eine größere Programmvielfalt und soll einen besseren mobilen Empfang ermöglichen. Der neue Standard ist allerdings nicht mit der Vorgängerversion kompatibel.

Daher werden sich Fernsehzuschauer, die bislang das TV-Signal über DVB-T empfangen, einen neuen Decoder für DVB-T2 anschaffen oder auf einen anderen Empfangsweg wie Satellit, Kabel oder Internet ausweichen müssen. Einfache Empfangsboxen für DVB-T2 sind im Einzelhandel ab rund 30 Euro zu haben.

Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch die Verordnungsänderung, wodurch die bisher alten DVB-T belegten 700-Megahertz-Frequenzen künftig dem mobilen Internet dienen. Damit seien alle rechtlichen Voraussetzungen für eine im zweiten Quartal 2015 geplante Auktion der Frequenzen geschaffen, sagte Infrastrukturminister Alexander Dobrindt (CSU).

(Peter Giesecke)

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