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Emirates: 160.000 Bord-Telefonate in einem Jahr

Die Handynutzung im Flugzeug wird wieder salonfähig. Damit andere Fluggäste aber nicht gestört werden, dürfen Telefonate an Bord der Emirates-Maschinen nicht länger als drei Minuten dauern.

23.03.2009, 18:01 Uhr (Quelle: DPA)
Handy Telefonat© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Die Zeiten, in denen man wenigstens über den Wolken noch unbehelligt von E-Mails, SMS und geschäftlichen Telefonaten dösen oder lesen konnte, sind zunehmend vorbei. Die Fluggesellschaft "Emirates" mit Sitz in Dubai gab am Montag bekannt, ihre Passagiere hätten seit der Einführung der sicheren Mobiltelefonie an Bord vor einem Jahr schon 160.000 Gespräche geführt.
Handy: ja, nein, vielleicht
"Emirates" hatte am 20. März 2008 als erste Fluggesellschaft weltweit die Handy-Nutzung an Bord erlaubt. Dafür waren einige Maschinen mit einem System ausgerüstet worden, welches verhindert, dass die Bordelektronik von Handy-Telefonaten gestört wird.
Inzwischen ist man auch bei dem Billigflieger Ryanair in der Luft zu erreichen. Andere Fluggesellschaften testen noch. Allerdings lehnen einige Luftfahrtunternehmen die Mobiltelefonie an Bord weiterhin ab - so etwa die deutsche Lufthansa. Sie befürchten, dass sich Passagiere gestört fühlen könnten, die neben besonders redseligen Fluggästen sitzen. Aus diesem Grund darf auch bei "Emirates" jedes Gespräch an Bord höchstens drei Minuten dauern.

(Christian Wolf)

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