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Eiswasserduschen für Samsung Galaxy S5, HTC One M8 und Nokia Lumia 930

Samsung macht aus der Eiswasserdusche für einen guten Zweck eine Marketingaktion. Das HTC One M8 und das Nokia Lumia 930 wurden dagegen richtig unter Wasser gehalten.

25.08.2014, 10:48 Uhr
SMS© TristanBM / Fotolia.com

Gerade schwappt ein riesiger Spaß durch die Netze: Prominente übergießen sich vor laufender Kamera mit Eiswasser. Danach dürfen sie drei weitere Personen nominieren. Der Anlass ist jedoch ernst: Es soll auf die Krankheit ALS aufmerksam gemacht und Spenden gesammelt werden.

Die ersten Marketingvideos

Auch wenn sich einige als ausgesprochene Warmduscher entpuppen - Anne Will packt die Eiswürfel unmittelbar vor der Dusche in den Eimer, das Wasser kann gar nicht kalt sein -, so versuchen nun auch die ersten Marketingabteilungen die Welle zu reiten. Samsung Mobile UK hat das Galaxy S5 mit Eiswasser übergossen.

Der Clip ist professionell gemacht. Das Galaxy S5 bekommt nicht viel Wasser ab, was aber auch kein Problem gewesen wäre, denn es ist nach dem IP67-Standard gegen Wasser geschützt. Es soll für dreißig Minuten in einem ein Meter tiefen Wasser liegen können, ohne das Feuchtigkeit eindringt. Nominiert wurden von Samsung das iPhone 5S, das HTC One M8 und das Nokia Lumia 930.

Richtig unter Wasser gehalten

Das Perfide daran: Keines der drei Smartphones verfügt über die gleiche Zertifizierung. Letztlich geht es aber um die Dichtungen im Gerät. Das vietnamesische Tech-Magazin S-Channel hat für das HTC One M8 und das Nokia Lumia 930 die Herausforderung angenommen.

Hier wurden die Geräte richtig unter Wasser gehalten. Letztlich handelte es sich aber bloß um eine Gefahr wie in einem Regenschauer. Das Ergebnis kann nicht überraschen, beide Smartphones haben die Eisdusche überlebt.

Den guten Zweck vergessen

Bei der selten auftretenden Krankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) werden Nerven zerstört und fortschreitend Muskel gelähmt. Etwa die Hälfte der Patienten stirbt innerhalb der ersten drei Jahre. Über die genauen Ursachen und Mechanismen der Nervenkrankheit ist dabei wenig bekannt.

Die Nominierten sollen die Herausforderung innerhalb von 24 Stunden annehmen oder der Stiftung 100 Dollar für die Erforschung der Krankheit überweisen. Eine Reihe Prominenter hat in ihrem Video einen großzügigen Scheck ausgeschrieben. Samsung hat nicht einmal auf die Krankheit hingewiesen.

(Peter Giesecke)

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