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Einigung: Amazon und US-Verlag Hachette beenden Streit um E-Books

Nach monatelangem heftigen Streit zwischen dem Online-Händler Amazon und dem US-Verlag Hachette um E-Books haben sich beide Seiten nun auf eine langfristige Vereinbarung verständigt. Hachette darf den Preis seiner E-Books selbst festlegen.

13.11.2014, 20:15 Uhr (Quelle: DPA)
Amazon© Amazon

Der weltgrößte Online-Händler Amazon und die Verlagsgruppe Hachette haben ihren erbittert geführten E-Book-Streit beigelegt. Sie gaben am Donnerstag eine langfristige Vereinbarung bekannt. Der "New York Times" zufolge bekommt Hachette dabei das Recht, selbst den Preis seiner E-Books festzulegen. Das war ein zentraler Streitpunkt in dem monatelangen Konflikt. Amazon dringt in den USA auf niedrigere Preise für digitale Bücher und wollte laut Medienberichten auch einen höheren Anteil der Erlöse.

Schriftsteller hatten Amazon wegen des Streits kritisiert

Der Streit hatte für Aufsehen gesorgt, nachdem Bücher von Hachette bei Amazon zeitweise nicht verfügbar waren oder ungewöhnlich lange Lieferzeiten hatten. Eine Reihe bekannter Schriftsteller kritisierte den Online-Händler daraufhin scharf. In Deutschland war Amazon in einen ähnlichen Konflikt mit der Verlagsgruppe Bonnier verwickelt (u.a. Ullstein, Carlsen, List), in dem es vor allem um die Verteilung der Einnahmen aus den E-Book-Verkäufen ging. Auch dieser Streit wurde vor kurzem beigelegt.

(Jörg Schamberg)

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