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Ebay: Fotopreise fallen, Provision steigt

Der Auktionsportal-Saurier bastelt an seinen Verkaufsbedingungen: Ab 13. Februar sind Sonder-Fotos für Ebay-Anzeigen kostenlos. Dafür langen die Betreiber bei lukrativen Verkäufen stärker hin.

14.01.2013, 16:18 Uhr
Browser© Diego Cervo / Fotolia.com

Auktions-Altmeister ebay.de gibt Privatverkäufern ab 13. Februar mehr kostenlosen Werbespielraum. Ist der Verkauf unter Dach und Fach, hält das Online-Auktionshaus dafür umso mehr die Hand auf. Vor allem der Verkauf hochwertiger Artikel soll dann auch dem Ebay-Geldbeutel zu mehr Leibesfülle verhelfen.

"Deckel" liegt bei 75 Euro

Vom 13. Februar bis 1. Juni 2013 entfallen in allen Kategorien die Gebühren für zusätzliche Bilder, heißt es im Internet-Portal. Auch XXL-Fotos, Galerie Plus und Bilderpakete sind dann kostenlos verfügbar. Bisher wurden für Galeriebilder je nach Auktion 0,75 Euro beziehungsweise 1,75 Euro berechnet. Bilderpakete kosteten in einigen Kategorien 1,50 Euro für bis zu sechs Bilder und 2,10 Euro für bis zu 12 Bilder. Unter "Galeriebild" versteht Ebay Aufnahmen, die schon in der ersten Suchübersicht gezeigt werden, um Aufmerksamkeit zu erwecken.

Im Gegenzug langt der Plattform-Betreiber stärker bei der Verkaufsprovision zu. Das ist der Betrag, den der Verkäufer bei einer erfolgreichen Auktion an ebay.de zahlen muss. Sie beträgt zwar weiterhin 9 Prozent, mehr als 45 Euro hat ebay.de aber bisher nicht kassiert. Dieser "Deckel" liegt ab 13. Februar bei 75 Euro. Somit wird der Verkauf hochwertiger Artikel weniger rentabel für Privatverkäufer: Erst ab einem Verkaufspreis von knapp 834 Euro kommen die Anbieter somit in die absolute Gewinnzone.

Für Fahrzeuge, Sportboote und Flugzeuge gitl diese Regelung laut ebay.de jedoch nicht.Hier soll die Höchtprovision offenbarweiterhin bei 45 Euro liegen. Das entspricht einem Verkaufspreis von 500 Euro und mehr.

(Dorothee Monreal)

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