News

eBay-Betrüger täuschte eigenen Tod vor

Ein Brite hatte eBay-Kunden um 26.000 Euro betrogen. Um seine Gläubiger abzuschütteln täuschte er den eigenen Tod vor. Nun muss er zwei Jahre ins Gefängnis.

07.03.2009, 09:01 Uhr (Quelle: DPA)
Browser© Diego Cervo / Fotolia.com

Ein Brite hat seinen eigenen Tod vorgetäuscht, um betrogene Kunden beim Internet-Auktionshaus eBay abzuschütteln. Nun muss der 33-Jährige zwei Jahre ins Gefängnis.
Betrüger meldete eigenen Tod
Jason Hart hatte seine Lokalzeitung angerufen und sich als sein Vater ausgegeben. Als dieser berichtete er dann, dass sein Sohn gestorben sei, Wochen nachdem er seine Eltern bei einem Brand gerettet habe. Der Reporter der "Bolton Evening News" war so ergriffen, dass das Blatt eine Titelgeschichte über die "Tragödie" druckte. Aber Hart benutzte die Geschichte nur, um sich vor seinen Kunden zu drücken. Diese hatten ihm umgerechnet rund 26.000 Euro für Waren bezahlt, die sie nie bekamen.
Verurteilung wegen Betrugs
Ein Gericht in Bolton nahe Manchester verurteilte den Mann am Montag unter anderem wegen Betrugs. Der Mann hatte die Tat gestanden. Er hatte zwischen 2006 und 2007 bei eBay Spielkonsolen, Konzertkarten oder Mobiltelefone verkauft, die er jedoch nie lieferte. Seiner damaligen Freundin machte er dafür laut Anklage großzügige Geschenke. Einer seiner betrogenen Kunden ließ dagegen sogar seine Eltern aus Neuseeland einfliegen, weil er auf eBay vermeintlich Karten für ein Rugbyspiel erstanden hatte.

(Jörg Schamberg)

Kommentieren Forum

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Zum Seitenanfang