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E-Plus will weitere Marken gründen

E-Plus-Chef Thorsten Dirks sieht auf den deutschen Mobilfunkmarkt auch weiterhin noch mehr Flatrates zukommen.

23.02.2006, 12:36 Uhr
Smartphone© goodluz / Fotolia.com

Auch wenn sich E-Plus in diesem Jahr von der CeBIT fern halten will, wird die eingeschlagene Richtung der Multimarkten-Strategie in den kommenden Monaten konsequent weiter fortgeführt. Das kündigte E-Plus-Chef Thorsten Dirks in einem Gespräch mit der "Financial Times Deutschland" (FTD) an.
Was mit simyo im Mai letzten Jahres bekannt und mit Base und Ay Yildiz seine Fortführung fand, soll auch in Zukunft weiter ausgebaut werden. "Wir planen weitere Zusatzmarken und Kooperationen", sagte Dirks im Gespräch mit der Zeitung. E-Plus suche derzeit Vermarktungspartner, heißt es weiter. Dazu zählen offenbar auch Firmen, die mit dem Thema Mobilfunk aktuell noch nicht sonderlich viel am Hut haben. "Entscheidend ist, dass sie eine attraktive Verkaufsplattform haben", so Dirks weiter. Als Ziel wurde ausgegeben, Kunden anderer Netzbetreiber zum Wechsel zu bewegen.
Mehr Flatrates
Dirks wiederholte im Gespräch mit der FTD seine Einschätzung, dass sich in wenigen Jahren Mobilfunk-Flatrates für das Telefonieren mit dem Handy oder mobilen Datenverkehr durchsetzen. Zudem erwarte er, dass mit bald 80 Millionen Handykunden das Wachstum des Marktes fast zum Stillstand kommt.
E-Plus wolle daher auf den Verdrängungswettbewerb setzen, weil die Firma auch aus dem Budget der Kunden nicht mehr viel herauszuholen sehe. Wachstum könne nur noch gelingen, wenn Kunden häufiger mit dem Handy telefonieren und diese Telefonate zu Lasten des Festnetzes gingen. Als zweiter Weg stehe das Abwerben von Kunden anderer Netzbetreiber auf dem Plan.

(Hayo Lücke)

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